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Zur Geschichte von Wildbad Kreuth

Wildbad Kreuth liegt in einem Tal, das sich selber das Glückliche nennt: im Tegernseer Tal. Idyllisch in die Landschaft gebettet, blickt das ehemalige Bad auf eine 500-jährige Geschichte zurück.

1490 wird das Bad  "Sankt Leonhard"  in Kreuth zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1511 wurde unter Abt Heinrich V. von Tegernsee ein richtiges Badehaus errichtet. 1661 und 1696 folgen An- und Neubauten zum Badehaus. 1706 ergänzt Abt Quirin das sogenannte "Alte Bad" durch einen weiteren Trakt, wodurch eine eigenwillige Baugruppe entstand.

Dreihundert Jahre hatten die Tegernseer Äbte das Bad in Besitz  - bis zur Säkularisation.

1803 gingen die Gebäude in Privatbesitz über. Nur 15 Jahre später übernahm König Max I. Joseph in Bayern das Wildbad Kreuth. Und damit begann ein neuer Aufschwung für das verwahrloste Bad.

"In vielseitigen Anwendungen erbrachten die Mineralquellen heilkräftige Wirkung, namentlich gegen Steinkrankheiten, chronische Gicht und Rheumatismus, Leberleiden usw.", wie berichtet wird. Heilungserfolge stellten sich bei Darm- und Hautkrankheiten oder bei Nervenleiden und Schwindsucht ein.

Gäste wie Kaiser Franz von Österreich, die Zaren Nikolaus I. und Alexander I. und viele ungekrönte Persönlichkeiten von hohem Rang verliehen dem Wildbad internationalen Ruf.

Herzog Ludwig Wilhelm renovierte 1956 das Wildbad und gestaltete es mit allen medizinischen Einrichtungen zu einem erstrangigen Sanatorium um. Der Besitznachfolger, Max Emanuel, Herzog in Bayern, ließ 1973 das Sanatorium und Kurhaus schließen. Das war das Ende des Wildbades.

1974 pachtete die Hanns-Seidel-Stiftung die Gebäude. Sie baute die Räumlichkeiten um und sanierte die Anlage bis Ende 1988. Somit dient das Wildbad Kreuth heute als leistungsfähiges und weltoffenes Bildungszentrum für alle Bürger.