Hanns-Seidel-Stiftung China
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Neu erschienen
KOORD-Blatt Dezember 2012
Über die Arbeit der Hanns-Seidel-Stiftung in China.
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"Demografischer Wandel in China und Deutschland"
Schriftenreihe "Im Dialog mit China"
Band 8, 2012
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Li Xiaolin zu Gesprächen in Deutschland
„Wir setzen bei der Zusammenarbeit mit China auf Kontinuität“, so der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Prof. Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair zu Li Xiaolin, Präsidentin der Gesellschaft des Chinesischen Volkes für Freundschaft mit dem Ausland (Freundschaftsgesellschaft), anlässlich der Verlängerung der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung in München. Und die Präsidentin führte fort: „Dies ist eine gute Basis für die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit und die Intensivierung der Kooperation“.
Mit der Freundschaftsgesellschaft, der ältesten Partnerorganisation der Hanns-Seidel-Stiftung in China, bestehen seit 1979 Beziehungen. Im Vordergrund der Kooperation steht der politische Dialog zu aktuellen gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen und kulturellen Themen sowie die Förderung begabter Studierender aus strukturschwachen Regionen Westchinas im Rahmen eines innerchinesischen Stipendienprogramms.
Li Xiaolin führte vom 22. bis 24. Mai 2012 eine Reihe von Gesprächen in München und Berlin. Neben dem Meinungsaustausch mit dem Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung wurde sie von Reinhold Bocklet, I. Vizepräsident des Bayerischen Landtags, empfangen. Man erörterte die engen Beziehungen zwischen Bayern und China, in erster Linie den intensiven Austausch mit den beiden Partnerprovinzen Shandong und Guangdong.
Der miteinander geführte Diskurs, so Li Xiaolin, ist Ausdruck eines Bewusstseins gemeinsamer Verantwortung in einer Welt, die durch gegenseitige Abhängigkeiten gekennzeichnet ist. Dieses Fazit zog sie im Anschluss an das gemeinsam von der Hanns-Seidel-Stiftung und der Freundschaftsgesellschaft in München veranstaltete Symposium „Die europäische Banken- und Finanzkrise und ihre politischen Konsequenzen“.
In Berlin traf sich Li Xiaolin zu Gesprächen mit Bundestagsvizepräsident Eduard Oswald sowie mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk. Im Mittelpunkt beider Gespräche standen die europäische Staatsschuldenkrise, mögliche Wege aus der Krise sowie die Kooperation zwischen Deutschland bzw. Europa und China. Koschyk betonte, dass es in den Ländern mit schwieriger Haushaltssituation keine Alternative zur fiskalischen Gesundung gäbe. Für diese Politik muss man bei demokratischen Wahlen die Zustimmung der Bevölkerung gewinnen. Beim Empfang durch Bundestagsvizepräsident Eduard Oswald sprach dieser seine große Anerkennung für die chinesische Entwicklungsleistung aus und ergänzte, dass im Mittelpunkt jeder Veränderung der Mensch stehen müsse, mit seiner gesamten Würde. Dies dürfe man, bei allen wirtschaftlichen Aspekten, niemals außer Acht lassen.



