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Regionalwahlen in Venezuela

Venezuela bereitet sich auf eine Zukunft ohne Chávez vor

Wahlen in Venezuela

Die Regierungspartei „Partido Socialista Unitaria de Venezuela – PSUV“ (Sozialistische Einheitspartei Venezuelas) hat sich bei den Regionalwahlen in Venezuela am 16. Dezember 2012 deutlich gegen das oppositionelle Parteienbündnis „Mesa de la Unidad Democratica – MUD“ (Runder Tisch der demokratischen Einheit) durchgesetzt.

In 20 von 23 Bundesstaaten verwiesen die Gouverneurs-Kandidaten der regierenden PSUV die Herausforderer der Mitgliedsparteien des MUD in die Schranken. Die Opposition hält nun nur noch drei Bundestaaten, zuvor waren es noch sieben gewesen.

Gewählt wurden darüber hinaus die Regionalparlamente („Consejos Legislativos“), hier blieben die Machtverhältnisse im Vergleich zu den letzten Wahlen vor vier Jahren in etwa gleich: 67% der Mandate gingen an die Sozialistische Einheitspartei, die nun landesweit 175 (2008: 178) von 260 Mandaten besetzt.

Schwer wiegt für die Opposition insbesondere der Verlust der wichtigen und bevölkerungsreichen Erdöl- bzw. Industriestaaten Zulia und Carabobo an die PSUV. In Zulia liegt mit Maracaibo und in Carabobo mit Valencia die zweit- bzw. drittgrößte Stadt Venezuelas. Zulia wurde zuletzt 12 Jahre von der Opposition gehalten und galt als deren Hochburg. Darüber hinaus verlor die Opposition den Grenzstaat zu Kolumbien Táchila und den Inselstaat Nueva Esparta.

Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski hingegen konnte sein Gouverneursamt im Bundesstaat Miranda, der auch Teile der Stadt Caracas umfasst, knapp mit 582.305 (53,83 %) zu 534.937 (47,83 %) Stimmen gegen den prominenten Gegenkandidaten und Ex-Vizepräsidenten Elias Jaua verteidigen.

Der ausführliche Bericht zum Download: Regionalwahlen in Zeiten des Umbruchs

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