Menü
Zusätzliche Informationen einblenden

Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

Kontakt

Verbindungsstelle Brüssel
Leiter: Dr. Markus Ehm
Tel.: +32 2 230-5081 | Fax: -7027
E-Mail: bruessel@hss.de

Publikationen

Argumentation kompakt vom 28. Juli 2016: Die Zukunft Schengens - Grenzenloser Handel, grenzenloses Reisen, grenzenloses Europa?
Schutzgebühr: Keine
Download der Publikation
Diese Publikation bestellen

Argumente und Materialien der Entwicklungszusammenarbeit 18
Schutzgebühr: Keine
Download der Publikation
Diese Publikation bestellen

Aktuelle Veranstaltungen

Donnerstag, 29. September 2016

Freising

Was sind unsere Daten in sozialen Netzwerken wert?

Donnerstag, 29. September 2016

Maßbach-Poppenlauer

Immer Online - Smartphone, Tablets und Apps

Meine HSS

Seite hinzufügen
löschen
 

25 Jahre Verbindungsstelle Brüssel

Hans Zehetmair

In feierlichem Rahmen und mit hochrangiger Präsenz beging die Verbindungsstelle Brüssel am 2. Oktober 2007 in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU ihren 25. Geburtstag. Der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Staatsminister a.D. Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair, begrüßte in diesem Rahmen neben dem Premierminister des Großherzogtums Luxemburg, auch die zahlreich vertretenen Botschafter, Europaparlamentarier wie auch andere hohe Vertreter der europäischen Institutionen sowie internationaler und anderer Organisationen. 

Mehr als 500 Personen waren zu diesem Anlass in der Bayerischen EU-Vertretung erschienen. In seiner Begrüßungsansprache erinnerte der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, daran, wie die Erfolgsgeschichte Europas vor 50 Jahren begann und damals nur wenige ahnten, was aus diesen Anfängen einmal werden sollte: Eine europäische Gemeinschaft, die mit ihren Mitgliedsstaaten bis an die Grenzen Russlands reicht, mit einer ebenso starken Wirtschaft wie eigener stabiler Währung und weltpolitischem Gewicht. 

Im Jahr 1981 entschied der damalige Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Fritz Pirkl, einen eigenen Mitarbeiter nach Brüssel zu entsenden und dort ein Verbindungsbüro aufzubauen. Bereits ein Jahr später, 1982, nahm das Büro seine Arbeit auf; zunächst als Kontaktstelle zu den europäischen Institutionen und den Benelux-Staaten. Um den aktuellen politischen Herausforderungen Rechnung zu tragen, begann die Verbindungsstelle 1989 mit der Durchführung von Europapolitischen Fachtagungen, internationalen Symposien und Parlamentariertreffen. Zahlreiche Vertreter aus Bayern, dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus unzähligen anderen Ländern, nehmen seitdem an den Europapolitischen Veranstaltungen der Verbindungsstelle teil. Zum Abschluss seiner Ansprache dankte Zehetmair all jenen, die die Arbeit der Verbindungsstelle Brüssel in den vergangenen 25 Jahren tatkräftig unterstützt haben und an der Aufgabe mitwirkten, die Demokratie zu stärken, den Frieden zu sichern und die Einigung Europas voranzubringen. Dazu gehören auch die jährlich über 4.000 Teilnehmer der Veranstaltungen in Brüssel, die aus der Verbindungsstelle einen wichtigen Ort des Europapolitischen Dialogs machen.

Jean-Claude Juncker

In ihrem Grußwort betonte die Leiterin der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU, Heidrun Piwernetz , die langjährigen guten Beziehungen und die intensive und harmonische Zusammenarbeit mit der Verbindungsstelle Brüssel der Hanns-Seidel-Stiftung. Politik müsse beim Bürger ankommen und die Stiftungen leisteten hierfür einen wesentlichen Beitrag. 

Im Anschluss daran betonte der Premier- und Finanzminister des Großherzogtums Luxemburg, Jean-Claude Juncker, "mit dessen Namen die Einigung Europas aufs Engste verbunden ist", wie es Zehetmair ausdrückte, wie wichtig die Arbeit von politischen Stiftungen für die Meinungsbildung von Bürgern und auch Politikern sei. In seinem für Witz und Ironie bekannten Stil präsentierte er einen Querschnitt der Errungenschaften und Erfolge der EU, von den Anfängen über den Euro bis hin zur Erweiterung, ausgeschmückt durch Anekdoten über den ein oder anderen politischen Weggefährten aus seiner -ebenfalls- 25-jährigen politischen Karriere. Zum Abschluss seiner dreiviertelstündigen unterhaltsamen aber auch sehr eindrucksvollen Rede, mahnte er, dass die EU angesichts der globalen Herausforderungen und des bestehenden Elends in der Welt, nicht nur auf die inneren Kontroversen blicken solle, sondern sich ihrer außenpolitischen Rolle und ihrer Verantwortung endlich stärker bewusst werden müsse. 

Das Schlusswort sprach der gerade wiedergewählte stellv. Vorsitzende der CSU und Quästor und Mitglied im Präsidium des Europäischen Parlaments, Dr. Ingo Friedrich, MdEP.

Der feierliche Abend wurde musikalisch umrahmt durch das junge Kammerensemble Quatuor Télos.