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Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

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Referat V/3 Afrika, südlich der Sahara
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Tel.: 089 1258-366 | Fax: -340
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Peter Witterauf im südlichen Afrika

Dr. Peter Witterauf und Hamilton Schlela

Auf seinem dritten Arbeitsbesuch in Afrika südlich der Sahara standen für Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Witterauf von 10. bis 20. Juli 2007 die Länder Südafrika und Namibia auf dem Programm. In Südafrika, wo das "Institute for Security Studies" (ISS) die wichtigste und langjährige Partnerorganisation der Hanns-Seidel-Stiftung ist, fanden Gespräche mit Partnern aus dem Bereich Sicherheitspolitik, Wirtschaft und lokaler Verwaltung statt.

Das ISS, das von der Hanns-Seidel-Stiftung zu Beginn der neunziger Jahre maßgeblich mitaufgebaut wurde, hat sich inzwischen zu einer renommierten internationalen Einrichtung entwickelt, und ist mit ihren Büros in Pretoria, Kapstadt, Nairobi und Addis Abeba der sicherheitspolitische Thinktank für Afrika geworden.
Schon seit mehr als einem Jahrzehnt wird in Südafrika durch die Hanns-Seidel-Stiftung eine gezielte Weiterbildung von kommunalen Abgeordneten und Politikern auch die Festigung der lokalen Strukturen angestrebt. Der derzeitige Partner für diese Maßnahmen ist der nationale kommunale Dachverband (SALGA) und als Durchführungsorganisation das Institute for Sustainable Governance and Development (ISGAD) der Nelson Mandela Universität in Port Elizabeth.

Für die Stiftung neu hinzugekommen ist in Südafrika auch die Unterstützung der sicherheitspolitischen und organisatorischen Vorbereitung der WM 2010. Neben dem zuständigen Leiter des ISS in Kapstadt, Dr. Peter Gastrow, waren deshalb auch hohe Polizeioffiziere, darunter der stellvertretende nationale Polizeichef, Hamilton Schlela, und die Leiterin der WM-Organisation in Kapstadt, Dr. Platzky bei dem Gespräch dabei.

Dr. Peter Witterauf bei einer Beratungsmaßnahme für den Regional Council der Region Karas ...

In Namibia besuchte der Hauptgeschäftsführer u.a. eine Vorstandssitzung der Hanns-Seidel-Stiftung Namibia. In der Region Karas (im Süden des Landes) nahm er an Gesprächen mit Vertretern der regionalen Verwaltung teil. Diese Regionalverwaltung wird vom wichtigsten Partner der Hanns-Seidel-Stiftung in Namibia, dem IMLT (Institute for Management- and Leadershiptraining) bei der Umsetzung von regionalen Strukturprogrammen gefördert.

Dass die Unterstützung der kommunalen und regionalen Strukturen ein Schwerpunkt der Arbeit vor Ort sein muss, zeigte sich auch bei einer Zusammenkunft mit Vertretern des Stadtrates von Lüderitz, die die Wichtigkeit der von der Hanns-Seidel-Stiftung durchgeführten Maßnahmen hervorhoben.

... und beim Stadtrat von Lüderitz

Auch mit allen anderen Partnern der Hanns-Seidel-Stiftung in Namibia, der Organisation CRIS (Criminials return into society) die die Resozialisierung von ehemaligen Strafgefangenen unterstützt, NEPRU (Namibian Economic Policy Research Unit), an der Anti Coruption Commission (ACC) und der NSHR (National Society for Human Rights), fanden Gespräche statt.

In den Gesprächen bei der Anti-Korruptions-Kommission und der nationalen Gesellschaft für Menschenrechte betonte Witterauf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit auf diesen Sektoren und sprach sich für eine Fortsetzung und Intensivierung dieser Kooperation aus. Daneben gab es die Gelegenheit zu Meinungsaustauschen mit Vertretern der namibischen Politik und Wirtschaft, sowie dem deutschem Botschafter und der Leiterin der EU-Delegation. Dr. Witterauf wurde vom zuständigen Referatsleiter der Hanns-Seidel-Stiftung für Afrika südlich der Sahara, Klaus Liepert, begleitet.

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