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1. MENA-Konferenz der Hanns-Seidel-Stiftung in Jordanien

Gruppenbild der Konferenzteilnehmer

Unter der Leitung des stellvertretenden Leiters des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit (IBZ) und Referatsleiters für die MENA-Region, Reinhold Babel, haben sich in der Zeit vom 25. bis 29. Mai 2008 insgesamt 46 Teilnehmer aus acht Ländern der MiddleEast-NorthAfrica (MENA-) Region zu einer ersten von der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) organisierten und zusammen mit dem jordanischen Partner, dem Amman Center for Peace and Development (ACPD), durchgeführten MENA-Konferenz am Toten Meer in Jordanien getroffen.

Die Teilnehmer aus Ägypten, Algerien, Israel, Jordanien, Libanon, den palästinensischen Gebieten der Westbank sowie Marokko und Tunesien vertraten insgesamt nicht weniger als 25 nicht-staatliche Umweltorganisationen und Unternehmen, die sich in ihren Ländern sowie im Falle Israels, Jordaniens und der palästinensischen Gebiete der Westbank und des Gazastreifens auch in grenzüberschreitenden Projekten und Aktivitäten bereits seit längerer Zeit mit Themen des Umwelt- und Naturschutzes im weitesten Sinne befassen.

In vier Arbeitsgruppen tauschten die Teilnehmer zu den Themen "Biologische Schädlingsbekämpfung", "Umweltverträglicher Tourismus", "Bürgerbeteiligung" und "Umweltverschmutzung" erstmals ihre Erfahrungen, aber auch ihre Probleme und diesbezüglichen Lösungsansätze aus. Mit Blick auf das Ziel der Konferenz, eine engere Kooperation der Länder der MENA-Region im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes zu fördern, waren die Arbeitsgruppen so gewählt, dass von jedem Land mindestens ein Teilnehmer in jeder Arbeitsgruppe vertreten war. Ergänzt wurden die Arbeitsgruppen durch die Projektleiter der HSS aus den Projektbüros in Amman, Jerusalem, Kairo und Tunis, die u.a. die Arbeit der verschiedenen Gruppen moderierten.

Die theoretischen Elemente der Konferenz wurden mehrfach durch Exkursionen ergänzt, durch die die Teilnehmer die Möglichkeit erhielten, sich von der praktischen Umsetzung von Lösungsansätzen zu den Themen "Biologische Schädlingsbekämpfung" und "Umweltverträglicher Tourismus" bei verschiedenen Projektpartnern im Jordan-Tal bzw. am Toten Meer ein Bild zu machen.

Teilnehmer diskutieren während einer Konferenzpause im Foyer

Auch außerhalb des Teilnehmerkreises hat die Konferenz für Aufmerksamkeit gesorgt. In Vertretung des Deutschen Botschafters hat Hans-Christian Mangelsdorf, Referent für Fragen der Wirtschafts- und Entwicklungszusammenarbeit der Deutschen Botschaft Amman, an der Eröffnung der Konferenz teilgenommen. In seinem Grußwort hat er neben der Notwendigkeit der länderübergreifenden Zusammenarbeit in Umweltfragen auch die politische Bedeutung von gemeinsamen Veranstaltungen unterstrichen. Der israelische Botschafter in Jordanien, Jacob Rosen, hat der Konferenz einen kurzen Besuch abgestattet und verschiedene internationale Organisationen wie z.B. das Büro der International Union for Conservation of Nature in Amman (IUCN), die United States Agency for International Development in Washington (USAID) sowie die Amerikanische Botschaft in Amman haben Mitarbeiter als Beobachter zu der Konferenz entsandt.

Ihren würdigen Abschluss hat die Konferenz im Rahmen eines Abendessens im neuen Panorama Complex des Toten Meeres, hoch über dem Toten Meer, gefunden. Für die Hanns-Seidel-Stiftung würdigte Reinhold Babel, die politische Bedeutung der Konferenz als Beitrag zur Friedens- und Dialogförderung in der Region sowie die überaus konstruktive und harmonische Zusammenarbeit der Teilnehmer. Der Präsident der jordanischen Partnerorganisation Amman Center für Peace and Development (ACPD), Abu Raschid (Gen.ret.), betonte seinerseits - wie bereits bei der Eröffnung der Veranstaltung - die politische Bedeutung der Konferenz nicht zu unterschätzen.

Alle Redner und Teilnehmer äußerten die Absicht, die mit dieser Konferenz geknüpften Kontakte aufrechtzuerhalten und sich künftig regelmäßig auszutauschen, um sich so bei einer möglicherweise zweiten MENA-Konferenz 2009 über erste gemeinsame Aktivitäten und Erfahrungen austauschen und darauf aufbauen zu können. Hierfür hat die Hanns-Seidel-Stiftung die Infrastruktur ihrer vier Projektbüros in Amman, Jerusalem, Kairo und Tunis angeboten, was dankbar angenommen worden ist.