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Staatsminister Herrmann zu sicherheitspolitischen Konsultationen in Washington DC

Staatsminister Joachim Herrmann zwischen Ulf Gartzke (l.) und Stephen Szabo

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, MdL, hielt sich vom 26. bis 28. März 2008 zu politischen Konsultationen in Washington, DC auf. Im Vordergrund des Gesprächsprogramms mit hochrangigen Vertretern der US-Administration stand dabei die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Sicherheitsbehörden im gemeinsamen Kampf gegen islamistische Terrorgruppen. Begleitet wurde Innenminister Herrmann bei seinem USA-Besuch u.a. von Bayerns Landespolizeipräsident Waldemar Kindler.

Nach einem Briefing zur aktuellen politischen Lage in den USA durch Deutschlands Botschafter Dr. Klaus Scharioth traf der Innenminister mit führenden Vertretern der US-Sicherheitsbehörden, darunter u.a. Donald Kerr, Erster Stellvertreter des Director of National Intelligence (DNI), John S. Pistole, Stellvertretender FBI-Direktor, Ambassador Dell Dailey, Counterterrorism Coordinator des US-Außenministeriums, sowie Vertretern der CIA zusammen.

Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung sowie des German Marshall Fund (GMF) referierte Joachim Herrmann darüber hinaus vor rund 40 amerikanischen und internationalen Gästen bei einer Luncheon Roundtable Diskussion zum Thema "Germany's Immigration and Homeland Security Challenges". Themenschwerpunkte des von HSS-Verbindungsstellenleiter Ulf Gartzke und Stephen Szabo, Executive Director der GMF Transatlantic Academy, moderierten Roundtable-Gesprächs waren die deutsche Ausländer- und Integrationspolitik, die Zusammenarbeit der deutschen und amerikanischen Sicherheitsbehörden sowie die allgemeine Bedrohungslage in Deutschland und den USA. Der Innenminister gab bei dem Luncheon Roundtable erstmals bekannt, dass 2006 ein potenzieller islamistischer Anschlag auf das Eröffnungsspiel der Fußball-WM in München im Ansatz vereitelt werden konnte. Man habe die Öffentlichkeit damals jedoch bewusst nicht informiert, um Panikreaktionen zu vermeiden, so Herrmann.