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Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/ Publikationen/Internet
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Politische Studien Nr. 470 mit dem Fokus „Die Zukunft der NATO“
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Häufige Fragen

Nachfolgend wollen wir immer wieder gestellte Fragen beantworten:
 
Wer war der Namensgeber der Hanns-Seidel-Stiftung?
Hanns Seidel (1901-1961) gehörte 1945 zu den Mitbegründern der CSU, war Landesvorsitzender der Partei (1955-1961), wurde 1946 erstmals in den Bayerischen Landtag gewählt, war Bayerischer Wirtschaftsminister (1947-1954) und Bayerischer Ministerpräsident (1957-1960). Dr. Hanns Seidel war weitblickender Stratege und Realist. Der Titel "Architekt des modernen Bayern" wird dem in seiner Art bescheidenen Hanns Seidel gerecht. Für die Hanns-Seidel-Stiftung bleibt sein Name Orientierung und sein Leben im christlichen Glauben beeindruckendes Beispiel.

Wann und von wem wurde die Hanns-Seidel-Stiftung gegründet?
Der allgemeinen Entwicklung zur Gründung parteinaher Stiftungen folgend machte man sich auch bei der CSU strategische Gedanken. Franz Josef Strauß trieb diesen Gedanken entscheidend voran. 1966 fand in München unter Vorsitz von Staatsminister Dr. Fritz Pirkl die Gründungsversammlung der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. statt.  Die Mitgliederversammlung wählte Dr. Pirkl zum Vorsitzenden des siebenköpfigen Vorstandes, die Eintragung erfolgte am 11.4.1967 in das Vereinsregister München. Bis zu seinem plötzlichen Tod im August 1993 blieb Dr. Fritz Pirkl Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung.

Wer waren die Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung?
Auf den Gründungsvorsitzenden Dr. Fritz Pirkl, der zudem Bayerischer Staatsminister für Arbeit und Soziales sowie Europaabgeordneter war, folgte kommissarisch vom August 1993 bis März 1994 der stv. Vorsitzende Sepp Hort. Am 11.3.1994 übernahm Staatssekretär a.D.  Alfred Bayer den Vorsitz, welchen er bis 29.2.2004 ausübte, ehe am 1.3.2004 der frühere bayerische Kultus- und Wissenschaftsminister Dr. Hans Zehetmair, von 1993 bis 1998 auch stv. Bayerischer Ministerpräsident, den Vorsitz der Hanns-Seidel-Stiftung bis 12.05.2014 übernahm. Seither wird die Stiftung von der früheren Staatsministerin Prof. Ursula Männle geführt.

Was ist eine "politische Stiftung"?
Der Begriff "politische Stiftung" geht zurück auf die Entstehung der parteinahen Stiftungen in Deutschland. Die Nähe zu einer politischen Partei darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stiftungen generell für jeden Bundesbürger offen sind und dort keine Parteipolitik gemacht, sondern Demokratieförderung betrieben wird. Neben der Hanns-Seidel-Stiftung gelten in Deutschland auch die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Friedrich-Naumann-Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung als etablierte politische Stiftungen.

Was sind die Ziele und der Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung?
Die Ziele der Hanns-Seidel-Stiftung sind in der Satzung festgelegt. Hierzu zählen die Förderung der demokratischen und staatsbürgerlichen Bildung des deutschen Volkes auf christlicher Grundlage,  die Förderung der Erziehung, der Volks- und Berufsbildung, die Förderung wissenschaftlicher Ausbildung für Hochbegabte,  die Förderung der Wissenschaft und wissenschaftlicher Untersuchungen,  die Förderung der internationalen Gesinnung und Völkerverständigung, der europäischen Einigung sowie der Entwicklungshilfe weltweit.

Wo hat die Hanns-Seidel-Stiftung ihren Sitz?
Stiftungssitz ist München. Die Zentrale der weltweit tätigen Hanns-Seidel-Stiftung befindet sich in der Lazarettstraße 33, wo auch das Konferenzzentrum München gelegen ist. Die Adresse ist nur zwei U-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof der bayerischen Landeshauptstadt und in unmittelbarer Nähe zum Franz Josef Strauß-Haus, dem Sitz der Christlich-Sozialen Union (CSU), der Partei, der die Hanns-Seidel-Stiftung nahe steht.

Welche Rechtsform hat die Hanns-Seidel-Stiftung?
Die Hanns-Seidel-Stiftung ist ein eingetragener Verein, ein e.V. Der Name "Hanns-Seidel-Stiftung" mag zunächst im Widerspruch zur Rechtsform e.V. stehen, hat aber einen historischen Grund: Der Bundestag debattierte in der frühen Bundesrepublik über die Einrichtung von politischen,  respektive parteinahen Stiftungen. Es war zunächst geplant, alle Stiftungen mit einem Kapitalstock für ihre Aufgaben auszustatten. Dieser ursprüngliche Plan wurde zugunsten von kontinuierlicher Mittelzuweisung in Relation zu den Bundestagswahlergebnissen der Parteien, denen sie nahe stehen, verworfen. Die bereits in öffentlicher Diskussion als „politischen Stiftungen“ genannten Einrichtungen wurden bis auf eine Ausnahme als eingetragene Vereine gegründet. Die Zulässigkeit dieser auf den ersten Blick unklaren Rechtsform wurde zwischenzeitlich höchstrichterlich bestätigt.

Wie finanziert sich die Hanns-Seidel-Stiftung?
Die Hanns-Seidel-Stiftung erhält Zuwendungen des Bundes und des Freistaates Bayern sowie weiterer Zuwendungsgeber. Teilnehmergebühren und Spenden machen einen weiteren kleinen Teil der Finanzierung aus.

Sind Spenden an die Hanns-Seidel-Stiftung steuerlich absetzbar?
Die Hanns-Seidel-Stiftung e.V. ist vom Finanzamt München für Körperschaften als  gemeinnützig anerkannt.  Daher sind alle Spenden steuerlich im Rahmen der Vorgaben von § 10b Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes absetzbar. Sie erhalten von uns eine steuerlich absetzungsfähige Spendenbestätigung. mehr ...
 
Welche Projekte fördert die Hanns-Seidel-Stiftung? Gibt es Zuschüsse für Druckkosten, Klassenfahrten o.ä.?
Die Hanns-Seidel-Stiftung hat einen klaren Auftrag. Im Inland ist dies die Tätigkeit unserer Abteilungen Akademie für Politik und ZeitgeschehenInstitut für Politische Bildung und Institut für Begabtenförderung. Im Ausland betreibt die Stiftung entwicklungspolitische Maßnahmen in rund 60 Ländern.
Sogenannte Projekte „Dritter“, also Projekte und Vorhaben initiiert von weiteren Personen, Institutionen oder Organisationen, können keine finanziellen Zuwendungen von der Hanns-Seidel-Stiftung erhalten. Dies bezieht sich auch auf Druckkostenzuschüsse aller Art, Zuschüsse für Klassenfahrten, Studienreisen oder Spendengesuche, u.a. Hierfür können gemäß Auflagen unserer Mittelgeber leider keine Kostenübernahmen gewährt werden.
 
Wo finden die Seminare der politischen Erwachsenenbildung statt?
Die Hanns-Seidel-Stiftung betreibt die Bildungszentren in Wildbad Kreuth und Kloster Banz sowie das Konferenzzentrum München. Darüber hinaus werden dezentral in ganz Bayern Eintagesseminare, teils als Abendveranstaltungen, organisiert.
 
Welche Kosten müssen Seminarteilnehmer tragen?
Fahrtkostenzuschüsse können generell nicht gewährt werden. Für das Seminar ist je nach Dauer eine geringe Teilnehmergebühr zu entrichten. Während der Veranstaltungsdauer entstehen Ihnen in den Bildungszentren keine Kosten für Verpflegung und Übernachtung.

Gibt es Aktivitäten speziell für junge Leute?
Die Hanns-Seidel-Stiftung vergibt mehrere Nachwuchspreise. In der politischen Bildung gibt es Zielgruppenseminare für junge Leute, z.B. Ferienprogramme, Seminare für Schülerzeitungsredakteure oder auch Veranstaltungen zu präzisen Themen an Schulen, bei denen Fachreferenten in den Klassen referieren und diskutieren. Wer in Gymnasium, Hochschule oder Universität überdurchschnittliche Leistungen bringt und zusätzlich gesellschaftlich engagiert ist, kann ein Stipendium der Hanns-Seidel-Stiftung erhalten. Die ideelle Förderung für Stipendiaten erfolgt in Form geschlossener Seminare. Die Akademie veranstaltet jährlich ein Jugendforum.

Wie unterstützt die Hanns-Seidel-Stiftung Studenten?
Als Staatsbürger können Studenten alle Seminare zur politischen Bildung besuchen. Die wissenschaftlichen Publikationen der Akademie stehen selbstverständlich dem akademischen Nachwuchs für Diplomarbeiten,  Promotionen etc. online oder als Druckwerk zur Verfügung. Die Abteilung Institut für Begabtenförderung vergibt in unterschiedlichen Programmen Stipendien für Hochbegabte. Die Richtlinien und das Bewerbungsverfahren sind unter www.hss.de/Stipendium.html nachzulesen. Zur finanziellen Förderung gibt es zusätzlich eine ideelle Förderung, also ein entsprechendes Fortbildungsangebot.

Wer bekommt ein Stipendium der Hanns-Seidel-Stiftung?
Die genauen Richtlinien sind unter www.hss.de/Stipendium.html nachzulesen. Grundsätzlich gilt: Fast alle Studiengänge, möglichst gute Notendurchschnitte, rechtzeitige Bewerbung, und gesellschaftliches Engagement, das bereits in der Vergangenheit ausgeübt wurde. Darunter verstehen wir Ministrantentätigkeit, Klassen- und Schülersprecher, Tätigkeit für Rettungsdienste oder ein Freiwilliges Soziales Jahr u.a. Wer sich bereits politisch engagiert, erfüllt ebenfalls die Kriterien zum Bewerbungsverfahren.

Ist die Hanns-Seidel-Stiftung auch international tätig?
Ja. Die Hanns-Seidel-Stiftung betreibt in Bayern die Bildungszentren Wildbad Kreuth und Kloster Banz. Seminare und Veranstaltungen finden aber nicht nur in vielen anderen Gemeinden und Städten Bayerns, sondern auch in der Bundeshauptstadt Berlin oder im Ausland statt. Der Schwerpunkt im Ausland liegt in den Entwicklungsländern vornehmlich der Dritten Welt. Entwicklungspolitische Maßnahmen zielen auf berufliche Bildung, Armutsbekämpfung, Demokratieförderung oder Erziehungsprojekte im Bereich Umweltschutz. Circa 90 Projekte führt die Hanns-Seidel-Stiftung in über 50 Ländern weltweit durch. Vor Ort arbeiten die Repräsentanten unserer Projektbüros  mit Projektpartnerorganisationen zur Erreichung der vereinbarten Ziele zusammen. Neben Berlin verfügt die Hanns-Seidel-Stiftung in WashingtonBrüssel und Moskau über Verbindungsstellen.

Wie kann man Publikationen der Hanns-Seidel-Stiftung bestellen und was kosten sie?
Das Publikationsverzeichnis in unserem Internetauftritt gibt Auskunft über die verschiedenen lieferbaren Publikationen.  Die politische Zweimonatszeitschrift „Politische Studien“ kann zudem abonniert werden. Die jeweils zwei aktuellsten Ausgaben können nur gegen 5,50 Euro bestellt werden, die Publikationen unserer Stiftung können im Rahmen der politischen Bildung kostenfrei abgegeben werden. Der einfachste Weg ist die Bestellung in unserem Internetangebot www.hss.de/publikationen oder das Herunterladen als PDF-Datei.