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Koreanischer Umweltminister zu Besuch in München

Der koreanische Umweltminister, Dr. Lee Maanee, hielt sich auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung von 13. bis 14. Dezember 2009 zu einem dichten Programm mit Vorträgen und Diskussionen in München auf. Begleitet wurde er von Dr. Lee Chang-Hoon, Präsident des Seoul ASEM Institute for International Relations, Prof. Dr. Kim Gi-Eun, einer Bioenergie-Spezialistin der Seokyeong-Universität, sowie Yoon Jong-So, Direktor des General Climate & Air Quality Management Office. Der Aufenthalt in München im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen unterstrich die guten Beziehungen der Hanns-Seidel-Stiftung zu Minister Lee.

Den Auftakt der Gespräche in München bildete am Sonntagabend ein Treffen mit Biogas-Experten aus dem Freistaat Sachsen. Der Montag begann mit einem Interview des Focus-Magazins zum Thema "Grünes Wachstum und Erneuerbare Energien in Deutschland und Korea". Im Anschluss hielt Dr. Lee Maanee zum gleichen Thema einen Sondervortrag an der TU München, der von Prof. Dr. Holger Magel organisiert wurde. In einem Gespräch in der BMW-Zentrale konnte er sich über die Zukunft umweltfreundlicher Autos des bayerischen Fahrzeugherstellers informieren.

Minister Lee Maanee und Hans Zehetmair führten einen regen Meinungsaustausch
Die koreanische Delegation informierte sich in der Munich RE über die großindustrielle Erzeugung CO2-freien Stroms
Treffen mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer

Der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair, führte im Rahmen eines Mittagessens, an dem auch der Leiter des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit, Christian J. Hegemer, der Leiter des Nordostasienreferats, Willi Lange, sowie Prof. Dr. Holger Magel teilnahmen, einen regen Meinungsaustausch mit dem Gast aus Korea. Neben einer weiteren vertieften Zusammenarbeit im Bereich des Umweltschutzes wolle die Hanns-Seidel-Stiftung, so Zehetmair, auch der Bitte von Lee entsprechen und den Dialog mit Nord-Korea fortführen.

Bei einem Besuch in der Munich Re (ehemals Münchener Rück) informierte sich der Minister über das seit Sommer viel diskutierte Desertec-Projekt. Munich Re war der Initiator dieser Industrieinitiative, die die Grundlagen schaffen soll für eine großindustrielle Erzeugung sauberen, CO2-freien Stroms in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens. Das Gemeinschaftsunternehmen Desertec Industrial Initiative (DII GmbH) wurde im Oktober von zwölf Unternehmen und der Desertec Foundation gegründet. In Korea wird gerade das auf Initiative der Hanns-Seidel-Stiftung gestartete Gobitec-Projekt diskutiert, das auf die großindustrielle Erzeugung von solarthermischem Strom in der Wüste Gobi und die gemeinsame Nutzung durch China, Japan, Korea und die Mongolei abzielt.

Vor seinem Weiterflug nach Paris hatte Minister Lee noch Gelegenheit, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zu begrüßen, der seine Verbundenheit zu Süd-Korea gegenüber dem hochrangigen Gast zum Ausdruck brachte.

Die Hanns-Seidel-Stiftung arbeitet in undefinedKorea im Umweltbereich u.a. an der nachhaltigen Entwicklung der innerkoreanischen Grenzregion, mit Projekten zur Aufforstung in Nordkorea sowie im Energiebereich bei der nordostasiatischen Zusammenarbeit mit dem koreanischen Umweltministerium und anderen Partnern zusammen.