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Referat V/2 Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Kaukasus, Zentralasien
Dr. Klaus Fiesinger
Tel.: 089 1258-440 | Fax: -340
E-Mail: fiesing@hss.de

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10 Jahre Projektarbeit in Zentralasien

Diplomübergabe während des Festakts in Bischkek

Unter dem Titel „Hanns-Seidel-Stiftung: Wir investieren in Menschen!“ feierte die Stiftung im Oktober und November 2012 das zehnjährige Bestehen ihrer Projektarbeit in Zentralasien.
Dabei fanden unter Teilnahme aller Partnerorganisationen aus Kirgisistan, Tadschikistan und Kasachstan Panels, Seminare und ein offizieller Festakt am 02. November 2012 in den kirgisischen Zentren Karakol, Bischkek und Osch statt. Kirgisistan ist seit dem Jahr 2002 das erste Partnerland der HSS in Zentralasien. Ihm folgten im Jahre 2009 Tadschikistan und Kasachstan.
Vor zehn Jahren hat die Stiftung in Zentralasien mit 20 Stipendiaten im Bereich der Förderung des öffentlichen Dienstes und der öffentlichen Verwaltung zu arbeiten begonnen. Aus kleinen Anfängen hat sich das Länder-Projekt Kirgisistan in zehn Jahren zu einem Regionalprojekt für Zentralasien mit Sitz in Bischkek entwickelt.

Neben der öffentlichen Verwaltung konnte im Jahre 2005 auch der Bereich der Nichtregierungsorganisationen und 2010 der Bereich des Parlamentarismus in das Arbeitsprogramm der HSS in Form von neuen Master-Studiengängen aufgenommen werden. Bis heute haben über 1.000 Stipendiaten der Hanns-Seidel-Stiftung ihr Studium beenden können und fast 500 setzen ihr Studium noch fort.
Seit ihrem Abschluss haben viele junge öffentlich Bedienstete und auch Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen einen weiteren beruflichen Aufstieg erfahren. Ihr beruflicher Erfolg gilt auch als Erfolg der Stiftung! Darum bedankt sich die HSS auf diesem Wege auch herzlich bei allen, die daran aktiv mitgearbeitet haben – an der Spitze natürlich die kirgisische und die kasachische Akademie für öffentliche Verwaltung, sowie das tadschikische Institut für die Aus- und Fortbildung öffentlich Bediensteter als langjährige Partnerorganisationen.

Festakt in Bischkek
Jubiläumsfeier in Osch

Mit den  seit 2002 bestehenden ein- bis zweijährigen staatlich anerkannten Masterprogrammen der Hanns-Seidel-Stiftung haben junge Verwaltungskräfte aus zentralasiatischen kommunalen und öffentlichen Verwaltungen, sowie aus dem zivilgesellschaftlichen Sektor und dem parlamentarischen Bereich die Möglichkeit, sich systematisch und berufsorientiert weiterzubilden. 
Dabei wurde von der Stiftung auch ergänzend versucht, durch Sachanschaffungen, durch die Bereitstellung von Lehrbüchern und die Fortbildung der Dozenten zur Stärkung der Lehrressourcen innerhalb der  gemeinsamen Masterprogramme beizutragen.

In Zusammenarbeit mit den zentralasiatischen Partnerorganisationen wurden weiterhin zahlreiche nationale und internationale Konferenzen, Seminare und Roundtables durchgeführt, wobei im Mittelpunkt die Weiterentwicklung der öffentlichen Verwaltung und des öffentlichen Dienstes in den Projektländern stand. Deutsche Kurzzeitexperten und Referenten haben diesen Prozess wirkungsvoll unterstützt. 
Über jährliche Deutschlandbesucherprogramme wurde versucht, den Partnerorganisationen Jahr für Jahr neue Impulse für ihre weitere Arbeit zu geben und die vertrauensvolle Partnerschaft zu stärken.

Die Projektarbeit der Stiftung ist seit 10 Jahren darum bemüht, durch die Förderung von Strukturen des öffentlichen Dienstes und der öffentlichen Verwaltung, sowie durch die  Stärkung der Zivilgesellschaft und des Parlamentarismus zur Stabilisierung der ganzen zentralasiatischen Region und seiner demokratischen Entwicklung beizutragen.

Schon heute sind die Alumni der Stiftung Stützen bei der Reform der vorhandenen Verwaltungsstrukturen, Stützen beim Aufbau der zivilen Gesellschaft, und Eckpfeiler der Entwicklung einer parlamentarischen Kultur in ihren Ländern.

Mit Stolz kann die HSS deshalb auf 10 Jahre effizienter und kooperativer Projektarbeit in Zentralasien zurückblicken. 
Unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft wurde im Jahre 2007 die EU-Zentralasienstrategie verabschiedet, deren Leitlinien auch heute noch die Grundlage für das Engagement der EU und Deutschlands in Zentralasien bilden. Die Unterstützung beim Aufbau demokratischer Strukturen und einer pluralistischen Gesellschaft, die Stärkung von Good Governance und die Etablierung des Parlamentarismus sind und bleiben von daher weiterhin zentrale Aufgaben der Hanns-Seidel-Stiftung in der Region.

Unsere Arbeit in Zentralasien