Hanns-Seidel-Stiftung Korea

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Gespräche zur Kooperation bei erneuerbaren Energien in Nordostasien in Ulan-Bator

Davaadorj Delgertsogt, Staatssekretär im Energieministerium der Mongolei, und Dr. Bernhard Seliger, Hanns-Seidel-Stiftung, vereinbaren einen weiteren Dialog über die Kooperation bei erneuerbaren Energien

Die Kooperation bei den erneuerbaren Energien ist ein wichtiges Zukunftsthema für Nordostasien. Insbesondere die Einbeziehung der Möglichkeit der Erzeugung von Strom in Wüstenregionen wie der Gobi-Wüste sowie die Vernetzung Nordostasiens im „Asian Supergrid“ sind wichtige Schritte, um Nordostasiens Energieerzeugung klimafreundlicher zu machen, regionale Integration zu befördern und möglicherweise sogar die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu verringern. Die Hanns-Seidel-Stiftung Korea hat deshalb seit 2009 immer wieder für das „Gobitec-Projekt“ geworben, das für diese Ziele steht.

Jetzt fanden im Vorfeld der großen Konferenz zur Kooperation bei erneuerbaren Energien und der Vernetzung Nordostasiens in Ulan-Bator in der Mongolei Gespräche des Repräsentanten der Hanns-Seidel-Stiftung Korea, Dr. Bernhard Seliger, mit wichtigen Vertretern des mongolischen Energiesektors statt. Davaadorj Delgertsogt, Staatssekretär im Energieministerium der Mongolei, betonte, daß die Förderung erneuerbarer Energien ein Schwerpunkt der neuen mongolischen Regierung sei und dankte der Hanns-Seidel-Stiftung für ihr Engagement in diesem Sektor. Er vereinbarte mit Dr. Seliger von der Hanns-Seidel-Stiftung einen weitergehenden Dialog zum Thema Kooperation bei erneuerbaren Energien, insbesondere Gobitec. Weitere Gesprächsteilnehmer waren der Vorsitzende der Mongolian Energy Development Association, B. Jigjid, der Vorsitzende der Mongolian Energy Regulatory Commission, Tserenpurev Tudev. Mit Dr. Namjil Enebish von der International Renewable Energy Agency (IRENA) in Abu Dhabi, sowie Myagmar Angarag, Direktor für erneuerbare Energien im mongolischen Energieministerium und Edenebaatar Altai, Chefingenieur im National Renewable Energy Centre, wurde insbesondere über die Chancen von großflächiger Gewinnung von Energie aus Sonnenenergie in der Gobi-Wüste diskutiert. „Die Gespräche zeigen einen neue Richtung der mongolischen Energiepolitik, die international wichtig ist und es der Mongolei erlaubt, in diesem Thema einen großen Schritt in Richtung Integration mit den Nachbarn in Nordostasien zu machen,“ so Dr. Bernhard Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung.