Hanns-Seidel-Stiftung Korea
Hanns-Seidel-Stiftung, Vertretung Seoul
13 Hannamdaero 20-gil,
#501 (Sooyoung Bldg., Hannam-dong),
Youngsan-ku,
Seoul, 140-886, Republik Korea
Tel.: +82-2-790-5344/5 | Fax: -5346
E-Mail: info@hss.or.kr
Unsere Arbeit in Süd- und Nordkorea
Projektaktivität:
Seit 1987
Projektstandort:
Seoul
Projektleitung:
Dr. Bernhard Seliger
Projektziele:
- Förderung der Wiedervereinigungsdiskussion mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, unter Einbeziehung der Erfahrungen von Flüchtlingen und in Nordkorea speziell durch Initiierung von Pilotprojekten zur Transformation des Landes.
- Förderung der nachhaltigen Entwicklung im innerkoreanischen Grenzgebiet.
- Förderung der politischen Partizipation von Frauen, insbesondere in der Wiedervereinigungsdiskussion, unter Einbeziehung von Flüchtlingen aus Nordkorea.
Zielgruppen:
- die Regional- und Kreisverwaltungen im Grenzgebiet (Landkreis Goseong; Gangwon-Provinz, weitere Partner wie die Gyeonggi-Provinz), sowie die beteiligten Raumplanungsinstitutionen
- Wissenschaftler
- Politiker in den Regierungen und Parlamenten der verschiedenen Ebenen
- Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten
- Bürgerbewegungen, die sich mit Fragen der innerkoreanischen Versöhnung und der Umwelt befassen
- staatliche und halbstaatliche Institute
- Organisationen der Flüchtlinge aus Nordkorea
- nordkoreanische staatliche und halbstaatliche Institute sowie landwirtschaftliche Betriebe
Projektkurzbeschreibung:
Im Bereich Aussöhnung auf der koreanischen Halbinsel sind unvermindert Spannungen vorhanden, die Nordostasien zu einem der wichtigsten Krisenherde der Welt machen. In Südkorea unterstützt die Hanns-Seidel-Stiftung daher den Aussöhnungsprozess auf der koreanischen Halbinsel sowie die Vorbereitung auf eine friedliche Wiedervereinigung. Der Wissenstransfer der deutschen Teilungs- und Einheitserfahrungen im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich in Zusammenarbeit mit NROs, akademischen Partnern (Forschungsinstitute und Universitäten), politischen Partnern und Ministerien spielt hierzu eine zentrale Rolle. Auch im Projektfeld der regionalen Entwicklung, bei dem speziell die Grenzregion (DMZ) zu Nordkorea im Fokus steht, ist das zentrale Thema die mögliche Wiedervereinigung. Auch in Nordkorea versucht die Hanns-Seidel-Stiftung über Aktivitäten im Fortbildungsbereich zur Wirtschaftsförderung einen Beitrag zur friedlichen Entwicklung in der Region zu leisten. In Südkorea kommt dabei der stark anwachsenden Gruppe der Flüchtlinge aus Nordkorea eine besondere Bedeutung zu. In allen Bereichen gilt das besondere Augenmerk einer speziellen Förderung der Interessen und der Stärkung der gesellschaftlichen Position von Frauen.
Projektpartner:
- Institute for Peace Affaires (IPA), Institute for Unification der Seoul National University
- Landkreis Goseong und Provinz Gangwon-Do
- Center for Korean Women and Politics (CKWP) als Hauptpartner in Südkorea
- General Bureau for Cooperation with International Organizations (GBCIO) in Nordkorea
