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Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), Bibliothek und Dokumentation
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20 Jahre Eröffnung des Rhein-Main-Donau Kanals

Karikatur von Herbert Kolfaus zum Baustopp 1982
Sondermarke zur Eröffnung am 29. September 1992

Der auf einer Strecke von 171 km zwischen Bamberg und Kelheim fertiggestellte Rhein-Main-Donau-Kanal wurde am 25. September 1992 nach einer Gesamtbauzeit von 32 Jahren in Anwesenheit von Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Ministerpräsident Max Streibl eröffnet.

Die Idee einer Verbindung von Rhein und Donau reicht bis in die Zeit Karls des Großen zurück. Im 19. Jahrhundert griff König Ludwig I. von Bayern die Idee erneut auf, scheiterte aber bei der Umsetzung des geplanten und nach ihm benannten Ludwig-Donau-Main-Kanals mangels Rentabilität. Im Jahr 1921 wurde die Rhein-Main-Donau AG gegründet. Die Jahre der Inflation und der Zweite Weltkrieg verhinderten aber einen kontinuierlichen Ausbau der Wasserstraße.

Die Bauarbeiten für das Großprojekt wurden 1947 unter dem damaligen Wirtschaftsminister und späteren Ministerpräsidenten Hanns Seidel wieder aufgenommen und von seinen Nachfolgern in den folgenden Jahrzehnten bis zur Eröffnung fortgeführt. Der Wirtschaftsstandort Bayern und dessen Wettbewerbsfähigkeit sollten auch durch den Ausbau der Infrastruktur zu Wasser gesteigert werden.

In der letzten Bauphase des Projektes wurden verstärkt Bedenken von Umwelt- und Naturschutzverbänden geäußert. Im Jahr 1982 kam es deshalb zu einem von der Bundesregierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt verordneten Baustopp. Nach dem Regierungswechsel wurde unter Bundeskanzler Helmut Kohl noch im selben Jahr die Bauarbeiten wie geplant weitergeführt.