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21.11.2012: Fritz Lamprecht (1892-1945) - Eine biographische Spurensuche

Selbstportrait

Nur wenig Persönliches ist über den Arzt und Maler Fritz Lamprecht bekannt. Die Historikerin Dr. Renate Höpfinger hat sich auf Spurensuche nach biographischen Daten und Informationen zu Fritz Lamprecht begeben. Die bisherigen Ergebnisse aus zahlreichen Archivrecherchen wurden am 21. November 2012 im Rahmen eines Vortrags veröffentlicht.

Fritz Lamprecht war Autodidakt, seine Leidenschaft für die Malerei pflegte er  neben seinem Beruf als Arzt. 1892 in München geboren begann er 1911 ein Medizinstudium an der Universität seiner Heimatstadt.

 

Triancourt-en-Argonne: Blick auf die zerstörte und noch brennende Stadt (6.Juni 1945)
Einführungsvortrag von Renate Höpfinger

Unmittelbar nach Kriegsbeginn, noch im August 1914, meldete er sich als Freiwilliger. Seinen Einsatz leistete er ununterbrochen bis Juli 1918 an der Westfront in Frankreich. Nach Kriegsende vollendete er sein Studium, heiratete und ließ sich 1921 in Bad Berneck als praktischer Arzt nieder. 1935 wich er vor dem Rekrutierungsdruck der NSDAP in die Wehrmacht aus. Er war als Sanitätsoffizier zunächst in Nürnberg stationiert, ab 1938 bei den Gebirgsjägern in Salzburg. Als Arzt war er im Verlauf des Krieges an fast allen Fronten eingesetzt, zuletzt in Italien. Wenige Tage vor Kriegsende verstarb er am 5. Mai 1945 an Herzversagen im Lazarett in der Nähe von Salzburg. In seinen Bildern stellte Fritz Lamprecht die Landschaft seiner oberfränkischen Wahlheimat dar, er griff Motive von seinen Reisen auf und er verarbeitete auch seine Erlebnisse als Sanitätsoffizier im Zweiten Weltkrieg. Seine Zeichnungen in Öl oder Aquarell bestechen durch vielfältige Motive, Landschaften, Tiere und Porträts.

Im Fürstenzimmer von Kloster Banz begrüßte Michael Möslein, der Leiter des Bildungszentrums, einen interessierten Kreis von Zuhörern. Im Anschluss an den Vortrag war das Publikum zu einer Führung durch die Gemälde-Ausstellung eingeladen. Die Leiterin des Museums Kloster Banz, Frau Brigitte Eichner-Grünbeck, schilderte die Hintergründe der einzelnen Bilder.