Kontakt

Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), Bibliothek und Dokumentation
Leiterin: Dr. Renate Höpfinger
Tel.: 089 1258-279 | Fax: 089 1258-469
E-Mail: hoepfinger@hss.de

Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), Bibliothek und Dokumentation
Stv. Leiter: Andreas Bitterhof
Tel.: 089 1258-355 | Fax: 089 1258-469
E-Mail: bitterhof@hss.de


Publikationen

Beständeverzeichnis des Archivs für Christlich-Soziale Politik (ACSP)
Schutzgebühr: Keine

Diese Publikation bestellen

Hanns Seidel - Aufbruch in eine neue Zeit
Schutzgebühr: Keine

Diese Publikation bestellen

Aktuelle Veranstaltungen

Montag, 21. Januar 2013 bis Freitag, 25. Januar 2013

Wildbad Kreuth

Grundseminar Rhetorik

Montag, 21. Januar 2013

Parsberg

Kurzveranstaltung zur Vereinspraxis (Steuer)

Montag, 21. Januar 2013

Wonfurt

Pflegeversicherung

Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

Meine HSS

Seite hinzufügen
löschen
 

25.06.1947: Konstituierung des Wirtschaftsrats für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet in Frankfurt/Main

Abgeordnete während einer Sitzung der Bi-Zone 1948

Nachdem sich als erste gemeinsame Einrichtung der Bi-Zone am 12. September 1946 bereits der "Deutsche Wirtschaftsrat" in Minden gebildet hatte, konstituierte sich im Juni des folgenden Jahres als sein Nachfolger in Frankfurt am Main der "Wirtschaftsrat für das Vereinigte Wirtschaftgebiet" und zwar als Volksvertretung mit eingeschränkten Rechten. Damit wurde, auf dem Hintergrund einer möglichen späteren Staatsbildung, die stufenweise Übergabe der Wirtschaftsverwaltung der britischen und amerikanischen Zone in deutsche Hände fortgesetzt.

Entsprechend ihrer Zusammensetzung nach dem Parteienproporz entsandten die acht Landtage der Bizone 52 Abgeordnete in dieses Gremium. Die Zahl der bayerischen Vertreter betrug zunächst zwölf Abgeordnete. Bei der Reform des Wirtschaftsrats Anfang 1948 erfolgte eine Erhöhung der Abgeordnetenzahl auf 104 Mitglieder. Zu den nun 24 Vertretern aus Bayern gehörten seit dem 24. Februar 1948 als jüngster Abgeordneter Franz Josef Strauß sowie sein späterer Schwiegervater Max Zwicknagl Die letzte Vollversammlung diese Gremiums fand am 8. August 1949 statt.

Als wichtigstes Organ der Einrichtungen der Bi-Zone trug der Wirtschaftsrat zwar parlamentarische Züge, beschränkte sich aber im Wesentlichen auf ökonomische Fragen. Gleichzeitig entwickelte er sich zu einer über Länder- und Zonengrenzen hinausreichenden Plattform für die in den Westzonen zugelassenen Parteien.