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Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

Winfried Becker, Stefan Müller, Tim B. Peters und Ursula Männle; Foto: Henning Schacht

Im Vorfeld einer aktuellen Sitzung der CSU-Landesgruppe wurde am 28. November 2011 in Berlin der Band

„Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag - Sitzungsprotokolle 1949-1972“
hg. von der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Bearb. von Andreas Zellhuber und Tim B. Peters, Droste Verlag Düsseldorf 2011, 641 S. mit CD-Rom

präsentiert.

Prof. Ursula Männle, MdL, stv. Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung und bis 1994 selbst 13 Jahre lang Mitglied der CSU-Landesgruppe, begrüßte die knapp 100 Gäste aus Wissenschaft und Politik in der Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund in Berlin. In ihrer Rede dankte sie den Autoren und den Herausgebern für die vorzügliche Bearbeitung der Edition und die ansprechende Veröffentlichungsform von Buch und CD-Rom. Sie ging auf die Rolle der CSU-Landesgruppe und Details aus deren Geschichte ein, die in den Protokollen anschaulich dokumentiert und spannend nachvollziehbar werden. Und sie gab ihrer Erwartung Ausdruck, dass dem ersten Band bald ein weiterer Band folgen möge.

Als Mitherausgeber erläuterte Prof. Dr. Winfried Becker aus Passau zunächst Aufgaben und Arbeit der Kommission für die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien und stellte deren Editionsprojekte zu den Fraktionen der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien vor. In die Erschließung ihrer Protokolle als Schlüsselquellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der parlamentarischen Kultur in der Bundesrepublik Deutschland, reiht sich auch der neue Band ein.

Mit der wissenschaftlich-kritischen Edition der Sitzungsprotokolle der Landesgruppe eröffnen sich nun Forschungsmöglichkeiten für die bislang wenig untersuchte parlamentarische Geschichte der CSU. Die von den beiden Historikern Andreas Zellhuber und Tim B. Peters sorgfältig bearbeiteten, kommentierten und mit einer ausführlichen Einleitung versehenen Protokolle ermöglichen tiefe Einblicke in das Innenleben der CSU-Landesgruppe. Sie beleuchten die politische Willensbildung innerhalb der Landesgruppe, der gemeinsamen Bundestagsfraktion und der Unionsparteien, sie eröffnen gleichermaßen neue, spannende Perspektiven auf die bundesdeutsche Geschichte wie auf die Entwicklung der bayerischen Landespolitik und sie erweitern die Kenntnisse zur Geschichte der CSU, zu den innerparteilichen Konflikten und zu den Diskussionsprozessen zwischen den „Bonner“ und „Münchner“ CSU-Vertretern.

In seinem Schlusswort griff Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, manche Aspekte und Entwicklungen auf, die sich seit Gründung der Landesgruppe sporadisch oder durchgängig bis heute manifestieren. Der Erfolg der Landesgruppe beruhte von Anfang an auf ihrer erfolgreich behaupteten Sonderrolle im Unionsbündnis. Als selbständige Landespartei mit bundesweitem Anspruch beharrte sie in Bayern erfolgreich auf ihrer Eigenständigkeit und der organisatorischen und politischen Unabhängigkeit von der Gesamtunion. Sie plädierte aber für eine Zusammenarbeit mit der CDU, die sie trotz zahlreicher Divergenzen im Deutschen Bundestag bis heute fortsetzt.

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht

Foto: Henning Schacht