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Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), Bibliothek und Dokumentation
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Fritz Lamprecht - Arzt und Maler
Am 11. November 2011 hatte die Hanns-Seidel-Stiftung in ihr Bildungszentrum Kloster Banz eingeladen, um den künstlerischen Nachlass des Arztes und Malers Fritz Lamprecht (1892-1945) ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Die rund 60 Bilder, ein Vermächtnis seiner Tochter Inge Müller-Lamprecht aus Bad Berneck, werden nach Jahrzehnten in Privatbesitz seit dem Jahr 2009 in Kloster Banz ausgestellt.
Der Hauptgeschäftsführer der Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Peter Witterauf, stellte den Teilnehmern und der Presse den neuen Katalog über Leben und Wirken von Fritz Lamprecht vor. Neben einer kurzen biographischen Skizze zur Person des Malers und der kunsthistorischen Erschließung und Beschreibung seines Oeuvres werden vor allem seine Bilder in den Mittelpunkt stellt.
Dr. Jürgen Alexander Wurst, freiberuflicher Kunsthistoriker, Ausstellungskurator und Publizist, erläuterte in seinem Vortrag Paysage intime oder Neue Sachlichkeit? Überlegungen zu den Vorbildern Fritz Lamprechts die verschiedenen Schulen der Landschaftsmalerei Ende des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit ihnen war Lamprecht vermutlich direkt in Kontakt gekommen, sie kannte er, auf sie nahm er in seinen Bildern Bezug.
Die Gemälde belegen eindrucksvoll die große malerische Begabung von Fritz Lamprecht. Er war reiner Autodidakt, der seiner Leidenschaft Malerei stets "nebenbei" nachging - neben der Tätigkeit als Arzt, neben seinem Dienst als Soldat. Er zeichnete und malte in Öl und Aquarell vielfältige Motive, Landschaften, Tiere, Porträts, verarbeitete aber auch seine Kriegserlebnisse als Sanitätsoffizier in seinen Bildern.
Den Katalog können Sie rechts oben bestellten.

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