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Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), Bibliothek und Dokumentation
Leiterin: Dr. Renate Höpfinger
Tel.: 089 1258-279 | Fax: -469
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Beständeverzeichnis des Archivs für Christlich-Soziale Politik (ACSP)
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Hanns Seidel - Aufbruch in eine neue Zeit
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"Politik für eine neue Zeit" - Josef Müller

Vor 30 Jahren, am 12. September 1979, starb der legendäre Ochsensepp. Dr. Josef Müller, Rechtsanwalt und Politiker, war neben Adam Stegerwald der maßgebliche Gründer der Christlich-Sozialen Union. Er setzte seine Idee einer überkonfessionellen fortschrittlichen Sammlungs- und Volkspartei in jahrelangen heftigen Richtungskämpfen durch. Die siebenminütige Dokumentation, illustriert mit 39 Fotos, Karikaturen, Wahlplakaten, Dokumenten und Zeitungsausschnitten, stellt ihn und die wichtigsten Stationen seines politischen Lebens vor.

undefinedFoto-Feature "Leben und Wirken von Dr. Josef Müller" (SWF, 8 MB)

 

1937
1939
1946
1946
ca. 1960
Mitte 1970er
1977 (Foto: E. Dietl)
Ende 1970

28.03.1898

geb. in Steinwiesen, Landkreis Kronach

1910–1916

Besuch des erzbischöflichen Knabenseminars Ottonianum und des Gymnasiums in Bamberg

1916–1918

Einberufung als Soldat, Kriegseinsatz an der Westfront

1919–1925

1919 Abitur, Studium der Soziologie, Nationalökonomie und Staatswissenschaften, 1925 Promotion zum Dr. oec. publ.

1920–1933

Mitglied der Bayerischen Volkspartei (BVP)

1927

Eröffnung einer Anwaltskanzlei in München

29.03.1934

Trauung mit Maria Lochner im Vatikan

26.11.1935

Geburt der Tochter Christa

1939

Einberufung als Oberleutnant in das Amt Ausland/Abwehr des Oberkommandos der Wehrmacht

1939–1943

mehrere Reisen nach Rom

05.04.1943

Verhaftung und Inhaftierung im Wehrmachtsgefängnis in München

12.04.1943

Transport in das Wehrmachtsuntersuchungsgefängnis nach Berlin

03.–04.03.1944

Verhandlung vor dem Reichskriegsgericht in Berlin und Freispruch, weiterhin in Haft

26.09.1944

Verlegung ins Gestapogefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße in Berlin

02.–04.1945

Transport in die Konzentrationslager Buchenwald (am 7.2.), Flossenbürg (am 2.4.) und Dachau (am 15.4.)

26.04.1945

Transport von 139 Geiseln aus 17 Ländern nach Niederdorf im Pustertal (Ankunft am 28.4.)

30.04.1945

Befreiung durch Soldaten der deutschen Wehrmacht; Übernahme der Befreiten am 4. Mai durch amerikanische Truppen, Transport am 8. und 10.5.1945 über Verona und Neapel nach Capri

18.06.1945

Rückkehr nach Deutschland

Sommer 1945

Vorbereitung der Gründung einer christlichen Sammlungspartei

17.12.1945

Wahl zum Vorsitzenden des Vorläufigen Landesausschusses der CSU

08.01.1946

Wahl zum vorläufigen Landesvorsitzenden der CSU

03.1946–05.1949

Landesvorsitzender der CSU

06.–12.1946

Mitglied der Bayerischen Verfassunggebenden Landesversammlung

1946–1968

Mitglied des CSU-Landesvorstands

12.1946–11.01.1962

Mitglied des Bayerischen Landtags

09.1947–05.1952

Bayerischer Staatsminister der Justiz und Stellvertretender Bayerischer Ministerpräsident (bis Dez. 1950)

1948–1949

Mitglied des Parlamentarischen Rats des Länderrats der US-Zone

1951–1959

Bayerischer Landesvorsitzender der Europa-Union

1951–1960

Vorsitzender des CSU-Bezirksverbandes München

27.03.1960

Kandidatur als Oberbürgermeister von München

14.06.1969

Ernennung zum Ehrenvorsitzenden der CSU

1975

Veröffentlichung der Lebenserinnerungen „Bis zur letzten Konsequenz“

12.09.1979

in München verstorben