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Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), Bibliothek und Dokumentation
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"Politik für eine neue Zeit" - Josef Müller
Vor 30 Jahren, am 12. September 1979, starb der legendäre Ochsensepp. Dr. Josef Müller, Rechtsanwalt und Politiker, war neben Adam Stegerwald der maßgebliche Gründer der Christlich-Sozialen Union. Er setzte seine Idee einer überkonfessionellen fortschrittlichen Sammlungs- und Volkspartei in jahrelangen heftigen Richtungskämpfen durch. Die siebenminütige Dokumentation, illustriert mit 39 Fotos, Karikaturen, Wahlplakaten, Dokumenten und Zeitungsausschnitten, stellt ihn und die wichtigsten Stationen seines politischen Lebens vor.
Foto-Feature "Leben und Wirken von Dr. Josef Müller" (SWF, 8 MB)
28.03.1898 | geb. in Steinwiesen, Landkreis Kronach |
1910–1916 | Besuch des erzbischöflichen Knabenseminars Ottonianum und des Gymnasiums in Bamberg |
1916–1918 | Einberufung als Soldat, Kriegseinsatz an der Westfront |
1919–1925 | 1919 Abitur, Studium der Soziologie, Nationalökonomie und Staatswissenschaften, 1925 Promotion zum Dr. oec. publ. |
1920–1933 | Mitglied der Bayerischen Volkspartei (BVP) |
1927 | Eröffnung einer Anwaltskanzlei in München |
29.03.1934 | Trauung mit Maria Lochner im Vatikan |
26.11.1935 | Geburt der Tochter Christa |
1939 | Einberufung als Oberleutnant in das Amt Ausland/Abwehr des Oberkommandos der Wehrmacht |
1939–1943 | mehrere Reisen nach Rom |
05.04.1943 | Verhaftung und Inhaftierung im Wehrmachtsgefängnis in München |
12.04.1943 | Transport in das Wehrmachtsuntersuchungsgefängnis nach Berlin |
03.–04.03.1944 | Verhandlung vor dem Reichskriegsgericht in Berlin und Freispruch, weiterhin in Haft |
26.09.1944 | Verlegung ins Gestapogefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße in Berlin |
02.–04.1945 | Transport in die Konzentrationslager Buchenwald (am 7.2.), Flossenbürg (am 2.4.) und Dachau (am 15.4.) |
26.04.1945 | Transport von 139 Geiseln aus 17 Ländern nach Niederdorf im Pustertal (Ankunft am 28.4.) |
30.04.1945 | Befreiung durch Soldaten der deutschen Wehrmacht; Übernahme der Befreiten am 4. Mai durch amerikanische Truppen, Transport am 8. und 10.5.1945 über Verona und Neapel nach Capri |
18.06.1945 | Rückkehr nach Deutschland |
Sommer 1945 | Vorbereitung der Gründung einer christlichen Sammlungspartei |
17.12.1945 | Wahl zum Vorsitzenden des Vorläufigen Landesausschusses der CSU |
08.01.1946 | Wahl zum vorläufigen Landesvorsitzenden der CSU |
03.1946–05.1949 | Landesvorsitzender der CSU |
06.–12.1946 | Mitglied der Bayerischen Verfassunggebenden Landesversammlung |
1946–1968 | Mitglied des CSU-Landesvorstands |
12.1946–11.01.1962 | Mitglied des Bayerischen Landtags |
09.1947–05.1952 | Bayerischer Staatsminister der Justiz und Stellvertretender Bayerischer Ministerpräsident (bis Dez. 1950) |
1948–1949 | Mitglied des Parlamentarischen Rats des Länderrats der US-Zone |
1951–1959 | Bayerischer Landesvorsitzender der Europa-Union |
1951–1960 | Vorsitzender des CSU-Bezirksverbandes München |
27.03.1960 | Kandidatur als Oberbürgermeister von München |
14.06.1969 | Ernennung zum Ehrenvorsitzenden der CSU |
1975 | Veröffentlichung der Lebenserinnerungen „Bis zur letzten Konsequenz“ |
12.09.1979 | in München verstorben |

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