Archiv

Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), Bibliothek und Dokumentation
Leiterin: Dr. Renate Höpfinger
Tel.: 089 1258-279 | Fax: 089 1258-469
E-Mail: hoepfinger@hss.de

Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), Bibliothek und Dokumentation
Dr. Claus Brügmann
Tel.: 089 1258-274 | Fax: 089 1258-469
E-Mail: bruegmann@hss.de

Publikationen

Beständeverzeichnis des Archivs für Christlich-Soziale Politik (ACSP)
Schutzgebühr: Keine

Diese Publikation bestellen

Hanns Seidel - Aufbruch in eine neue Zeit
Schutzgebühr: Keine

Diese Publikation bestellen

Aktuelle Veranstaltungen

Sonntag, 12. Februar 2012 bis Dienstag, 14. Februar 2012

Wildbad Kreuth

Wenn Eltern oder Angehörige zum Pflegefall werden ...

Montag, 13. Februar 2012

München

Die Eurokrise - wie geht es weiter

Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

Meine HSS

Seite hinzufügen
löschen
 

Sch

Personen der Zeitgeschichte

A  |  B  |  D  |  E  |  F  |  G  |  H  |  I, J  |  K  |  L  |  M  |  N  |  P  |  R  |  Sch  |  S  |  V  |  W  |  Z

Schäffer Fritz
geb. 12.05.1888, gest. 29.03.1967
Dr. iur.; Beamter, Staatsrat, MdL, MdB, Bayerischer Ministerpräsident, Bundesminister

1907-1911 Studium der Rechtswissenschaften in München; 1915-1916 Soldat; 1917 Referent im Innenministerium, 1918 Bezirksamtsassessor in Kelheim, 1920 Regierungsrat im Kultusministerium; 1920-1933 MdL der BVP, 1929-1933 deren Landesvorsitzender; 1931-1933 Staatsrat und kommissarischer Leiter des bayerischen Finanzministeriums; 1933 abgesetzt; 1933-1945 Rechtsanwalt in München, mehrfach inhaftiert;
Mai bis September 1945 Bayerischer Ministerpräsident, 1945 Mitgründer der CSU und erster Vorsitzender des CSU-BV München, 1946-1948 politisches Betätigungsverbot durch die amerikanische Militärregierung, 1949-1961 MdB, 1949-1957 Bundesfinanzminister, 1957-1961 Bundesjustizminister

Bestand:
CSU (Landespartei und KV Passau), Bundestagswahlen, Ministertätigkeit, Memoiren (Manuskript) 1946-1961
Umfang: 0,2 lfd m (Teilnachlass); Bundesarchiv

Literatur:
Otto Altendorfer, Fritz Schäffer als Politiker der Bayerischen Volkspartei (1888-1949) München 1993 (Untersuchungen und Quellen zur Zeitgeschichte Bd.1); Christoph Henzler, Fritz Schäffer (1945-1967): eine biographische Studie zum ersten bayerischen Nachkriegs-Ministerpräsidenten und ersten Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland, München 1994 (Untersuchungen und Quellen zur Zeitgeschichte Bd.2); Haushaltsreden: Die Ära Schäffer 1949-1957, Bonn 1992, hg. v. Bundesministerium der Finanzen (Schriftenreihe zur Finanzgeschichte Bd.1); Karl-Ulrich Gelberg, Michael Stephan, Ministerpräsident Fritz Schäffer, in "Das schönste Amt der Welt". Die bayerischen Ministerpräsidenten 1945-1993, München 1999, S.31-43

Scharnagl Wilfried
geb. 26.10.1938
Journalist, Chefredakteur

Studium der Geschichte in München und Frankfurt, Volontariat, Redakteur beim Freisinger Tagblatt, seit 1964 Mitarbeiter der CSU-Landesleitung bzw. des Bayernkurier, 1977-2001 Chefredakteur des Bayernkurier

Bestand:
Bayernkurier 1952, Manuskriptsammlung, Kondolenzpost Marianne Strauß 1984, Fotos von Reisen mit Franz Josef Strauß 1988
Umfang: 0,5 lfd m

Literatur:
Wilfried Scharnagl veröffentlichte u.a. Konzern Europa. Wunsch und Wirklichkeit, München 1972; Japan. Die konzertierte Aggression, München 1972; Zweimal Bayern: Kontraste eines ungewöhnlichen Landes, München 1975; Marianne Strauß: Ein Buch der Erinnerung, Percha am Starnberger See 1984; Strauß in Moskau ... und im südlichen Afrika, Percha am Starnberger See 1988; Franz Josef Strauß: Der Mensch und Staatsmann. Ein Portrait, Percha am Starnberger See 31988; Bayern und Strauß. Lebenswerk und Abschied, Percha am Starnberger See 1989

Scheer Siegfried
geb. 27.5.1912, gest. 04.03.1992
Diplom-Bibliothekar

1934-1959 Universitätsbibliothekar in Hamburg, 1946-1958 Mitglied des Sozial- und Beamtenausschusses der CSU, 1960-1974 Bibliotheksleiter der Heeresoffiziersschule in München

Bestand:
Druckschriften der CDU und CSU (u.a. Parteitage), schriftliche Unterlagen 1946-1974
Umfang: 0,2 lfd m

Findmittel: Repertorium

Scherzer Hans Karl
geb. 28.08.1929 in Ludwigshafen
Gymnasiallehrer, Ministerialdirigent

Studium der Geschichte, Germanistik, Geographie und Philosophie in Regensburg und Würzburg; Staatsexamen für das Höhere Lehramt, Studienrat in Weiden/Opf. und München, Mitarbeiter von Prof. Hans Maier im Deutschen Bildungsrat und am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München; 1971-1991 Referent, dann Abteilungsleiter für Grundsatzfragen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bayerischen Staatskanzlei; Leiter des Lehrgangs für Verwaltungsführung der Bayerischen Staatskanzlei

Bestand: Handakten: Sachakten, Länder, Korrespondenz, 1966-1991
Umfang: 4,2 lfd m

Literatur:
Hans Karl Scherzer, Josef Müller - Politik für eine neue Zeit. Eine Würdigung, in: Zum 100. Geburtstag. Josef Müller. Der erste Vorsitzende der CSU. Politik für eine neue Zeit, hg. v. d. Hanns-Seidel-Stiftung 1998, S.27-94

Schinagl Hanns
geb. 16.06.1899, gest. 25.01.1986
Angestellter, Journalist

seit 1913 bei der katholischen Kolping-Jugend engagiert, seit 1919 Mitglied der BVP, 1920-1933 Anzeigen- und Vertriebsleiter des "Bayerischen Kuriers" und des "Neuen Münchener Tagblattes", Mitglied im katholischen Jugend- und Jungmännerverband, 1924 Geschäftsführer des "Friedensbundes der Katholiken Deutschlands" in München; 1934-1939 Versandleiter, 1939-1945 Militärdienst; 1945 Mitgründer der CSU und deren erster Vorsitzender im Münchner IX. Stadtbezirk (Hauptbahnhof); Mitglied im Dienstag-Club

Bestand:
Zeitungsausschnitte, Druckschriften und Korrespondenz 1913-1933; CSU 1945-1957
Umfang: 0,5 lfd m

Literatur:
Politische Bildung im "Dienstag-Club", in: Schröder Michael, Bayern 1945. Demokratischer Neubeginn. München 1985, S. 105; Lehrjahre der CSU. Eine Nachkriegspartei im Spiegel vertraulicher Berichte an die amerikanische Militärregierung, hg. von Klaus-Dietmar Henke und Hans Woller, Stuttgart 1984

Schleicher Marielies
geb. 28.07.1901, gest. 17.01.1996
Hausfrau, Stadträtin, MdL

1948 Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes und des Katholischen Mädchenschutzvereins, 1951 Konstituierung einer Arbeitsgemeinschaft der Hausfrauenverbände Aschaffenburgs, 1952 Gründung eines Mädchenlehrlingsheimes mit Haushalts- und Sozialpflege-Schule; 1952 Mitglied der CSU-Stadtratsfraktion Aschaffenburg; 1954 Bildung des Ortsausschusses für hauswirtschaftliche Berufsausbildung; 1956 gewählte Beirätin für das Fürsorgewesen der Stadt Aschaffenburg; 1962-1974 MdL

Bestand:
Landtagsarbeit 1962-1974, Soziale Einrichtungen 1970-1978, Katholischer Frauenbund 1976-1984, Vietnamflüchtlinge 1977-1979
Umfang: 1,2 lfd m

Schleicher Ursula
geb. 15.05.1933
Harfenistin, Frauenreferentin der CSU, MdB, MdEP, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments

1953-1957 Studium der Kulturwissenschaften und Medizin in Frankfurt/Main, 1957-1961 Studium der Musik in München; 1961-1963 Seminaros Livros di musica in Bahia (Brasilien); seit 1965 Mitglied der CSU, 1965-1975 Frauenreferentin der CSU, 1972-1980 MdB, 1972-1979 Schriftführerin beim Präsidium des Bundestages, 1975-1995 Vorsitzende des FU-BV Unterfranken, 1975-1983 stellvertretende Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer, 1976-1980 Mitglied des Vorstandes der CSU-Landesgruppe und der CDU/CSU Bundestagsfraktion, 1977-1980 Vorsitzende der Enquête-Kommission "Frau und Gesellschaft", seit 1979 MdEP und Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz, 1984-1994 Vizepräsidentin dieses Ausschusses, 1983-1987 Präsidentin der Europäischen Frauen-Union, 1988-1994 Landesvorsitzende der Paneuropa-Union in Bayern, 1994-1999 Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, seit 1995 Vizepräsidentin der Paneuropa-Union Deutschland

Bestand:
CSU 1971-1979, Gesundheits- und Umweltpolitik, Frauen- und Familienpolitik im Bundestag und im Europäischen Parlament 1975-1987, Frauen-Union und Europäische Frauenunion 1975-1997, Oberbür-germeisterwahlkampf in Aschaffenburg 1982, Reden 1982-1997
Sachakten, Anfragen, Korrespondenz, Veranstaltungen, Presseberichte, Reden als MdEP 1979-1999; auch zur Tätigkeit als Vizepräsidentin des EP
Umfang: 62 lfd m

Findmittel: Abgabeverzeichnis

Literatur:
Europäische Umweltpolitik - Die Herausforderung der 90er Jahre, in: Europa unsere Zukunft. Ein Traum wird Wirklichkeit, hg. v. Werner Münch u.a., Herford 1989; Ursula Schleicher. Kleine Hommage zum 65. Geburtstag und Reden im Plenum vom Januar 1993 - März 1998, 1998; Birgit Graß, Ursula Schleicher MdEP, in: Festschrift zum 250jährigen Bestehen des Instituts der Englischen Fräulein Maria-Ward-Schule, Aschaffenburg 1998; Ursula Schleicher (Hg.), Gewalt gegen Frauen, Bonn 1999

Schlögl Alois
geb. 04.04.1893, gest. 27.09.1957
Dr. rer.pol.; Journalist, MdL, Staatsminister

1914-1918 Soldat, 1920 Journalist; seit 1922 Vorsitzender des Christlichen Bauernvereins Passau und seit 1925 Direktor des Niederbayerischen Christlichen Bauernvereins in Landshut; Mitglied der BVP, 1932-1933 MdL; nach 1933 Wirtschafts- und Steuerberater, 1941-1945 Soldat;
1945 Mitbegründer der CSU und des Bayerischen Bauernverbandes, bis 1948 dessen Generalsekretär; 1945/46 Mitglied des Vorläufigen Landesausschusses der CSU und 1948-1954 Mitglied des CSU-Landesvorstands; 1946 Mitglied des Bayerischen Beratenden Landesausschusses und der Verfassunggebenden Landesversammlung, 1946-1957 MdL; 1948-1954 Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Bestand:
Zeitungsausschnittsammlung 1950-1960, Fotos 1950-1954; Wiedergutmachung 1933-1957; Unterlagen zur Person 1948-1960
Umfang: 4 lfd m

Findmittel: Repertorium

Literatur:
Alois Schlögl, Bayerischer Bauernverband. Entstehung und Geschichte, München 1947; Alois Schlögl, Bayerische Agrargeschichte, München 1954; Alois Schlögl, Der Weg der deutschen Landwirtschaft in die Zukunft, 1956

Schmid Ludwig
geb. 26.05.1900, gest. 07.03.1987
Dr. oec.publ.; Rechtsanwalt, Stadtrat

Studium der Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft in München; seit 1927 Rechtsanwalt in München; seit 1945 Vorsitzender des Haus- und Grundbesitzervereins in München und des Landesverbandes bayerischer Haus- und Grundbesitzer; 1945-1975 Stadtrat, 1952 Mitgründer des "Münchner Block"

Bestand:
Persönliche Unterlagen 1925-1933, 1945, 1980, 1985; Stadtrat 1945-1975, u.a. Verkehrsplanung, Olympische Spiele, CSU-Stadtratsfraktion München; Bayerischer Aufbaurat 1949-1955
Umfang: 6 lfd m

Schmidramsl Hanns Martin
geb. 11.01.1917, gest. 07.06.1991
Jugendleiter, MdL

1937-1939 Studium der Geschichte, Philosophie und Pädagogik, 1940-1945 Soldat; seit 1946 in der Jugend- und Familienarbeit in Eichstätt tätig, seit 1948 als Referent für Jugend- und Laienarbeit, 1946-1948 Jugendleiter der gesamten Katholischen Jugend Bayerns, 1950-1974 MdL, seit 1954 Vorsitzender des KV Eichstätt des VdK

Bestand:
Flugblätter, Rundbriefe, Wahlkampfmaterial 1953-1974
Umfang: 0,1 lfd m (Teilnachlass)

Schmitt Philipp
geb. 28.01.1910, gest. 02.06.1994
Redakteur, Stadtrat, MdL

vor 1933 Mitglied der BVP, 1930-1938 und 1947-1969 Redakteur und stellvertretender Chefredakteur des "Bamberger Volksblatts"; 1939-1947 Militärdienst und Kriegsgefangenschaft, seit 1947 CSU-Mitglied, 1950-1972 Stadtrat in Bamberg, dort 1957-1967 CSU-Fraktionsvorsitzender, 1966-1970 MdL

Bestand:
Kommunalpolitik in Bamberg 1958-1972, u.a. Bamberger Symphoniker und Universität; Tätigkeit als Landtagsabgeordneter 1966-1970; CSU 1953-1986; Persönliches 1946, 1969/70, 1986
Umfang: 0,2 lfd m (Teilnachlass); Institut für Zeitgeschichte

Findmittel: Repertorium

Schuchart Gerhard
geb. 16.01.1904, gest. 09.10.1981
Diplomingenieur, Stadtrat

1949 Mitgründer des "Neubürgerbundes" und des BHE in Oberbayern, 1951 Bezirksgeschäftsführer, dann Landesgeschäftsführer des GB/BHE, 1967 Landesvorsitzender der Gesamtdeutschen Partei, 1969 stellvertretender Bundesvorsitzender, 1978 dann Bundesvorsitzender;1956-1966 Stadtrat in München, 1962-1966 Mitglied des Bezirkstages Oberbayern

Bestand:
Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten auf Bundesebene: u.a. Programmatik und Satzungen 1950-1968, Bundesvorstandschaft und Bundesparteitage 1951-1978, Bundestagsfraktion 1954-1955; Landesebene: u.a. Satzungen 1951-1967, Landesvorstand, Landesausschuss, Landesparteitage 1951-1970, Landtagsfraktion und Regierungsbildungen 1950-1962, Landesverband Bayern, Bezirks- und Kreisverbände 1950-1982; Neubürgerbund 1949-1971, Deutsche Gemeinschaft 1947-1962 und andere Parteien 1955-1972; Bundestagswahlen 1953-1969, Landtagswahlen 1950-1970, Stadtrats- und Kommunalwahlen 1956-1972; Generalvertrag 1953, Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR; Flugblätter und Druckschriften verschiedener Parteien
Umfang: 1 lfd m

Findmittel: Repertorium

Schütz Hans
geb. 14.02.1901, gest. 24.01.1982
Schreiner, kaufmännischer Angestellter, MdB, Staatsminister

seit 1918 für die christliche Gewerkschaftsbewegung tätig, 1924-1938 Leiter des Gesamtverbandes der Christlichen Gewerkschaften in der CSR und Reichsparteivorstand der Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei; 1935 Abgeordneter im Prager Parlament, 1938 Rückzug aus der aktiven Politik, 1938-1940 Versicherungsangestellter, 1941-1945 Soldat;
1946 Gründungsmitglied der CSU, Mitbegründer und Vorsitzender der Union der Ausgewiesenen/Union der Vertriebenen (UdV) der CSU; 1946 Mitbegründer und bis 1970 Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde; 1948/49 Mitglied des Frankfurter Wirtschaftsrates; 1949-1963 MdB und 1950-1962 Mitglied des Europarates in Straßburg, 1962-1964 Staatssekretär, 1964-1966 Staatsminister für Arbeit und Soziale Fürsorge

Bestand:
Berufliche Tätigkeit 1920-1949; Reden, Druckschriften, Informationsblätter, Rundschreiben, Korrespondenz, Zeitungen und Presseausschnitte zu seiner Tätigkeit als MdB und MdEP 1949-1963 und im bayerischen Kabinett 1962-1966 sowie von 1967-1980; Tagebücher 1945-1963; Varia, Deposita (Bücher und Broschüren)
Umfang: 2 lfd m

Findmittel: Repertorium (Teilnachlass); Ackermann-Gemeinde

Literatur:
Franz Lorenz, Hans Schütz, in: Ein Leben - drei Epochen. Festschrift für Hans Schütz zum 70. Geburtstag, hg. v. der Ackermann-Gemeinde, München 1971; Gedenkband: Hans Schütz, Helfer und Wegweiser in schwerer Zeit (Schriftenreihe der Ackermann-Gemeinde 32) München 1982; Hans Schütz, Aufzeichnungen und Erinnerungen, in: Abgeordnete des Deutschen Bundestages Bd. 2, Boppard am Rhein 1983, S.189-234; Renate Höpfinger, Schütz Hans, in: NDB 23, Berlin 2007, S.661f.

Schwingenstein August
geb. 09.03.1881, gest. 05.11.1968
Verleger, MdL

im Forstdienst tätig, 1914-1918 Soldat, 1921 Verlags- und Schriftleiter des "Iller-Roth-Günzboten" in Illertissen; seit 1919 Mitglied des Bayerischen Bauern- und Mittelstandsbundes, 1924-1933 Leiter von dessen Pressestelle im Bayerischen Landtag; 1933 Berufsverbot als Journalist, 1939 Erwerbung des Münchner Zeitungs- und Romanverlages Manz; Kontakte zum Widerstandskreis um Oberst Stauffenberg; 1945-1952 einer der drei Lizenzträger und Mitherausgeber der "Süddeutschen Zeitung"; 1945/46 Gründungs- und Vorstandsmitglied der CSU, 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung; 1946-1948 MdL

Bestand:
Rede- und Manuskriptentwürfe als Abgeordneter der Verfassunggebenden Landesversamm-lung und des Bayerischen Landtags 1946-1948; Erinnerungen des US-Nachrichtenoffiziers Bert L. Werner über den Aufbau der Lizenzpresse in der amerikanischen Zone 1945-1947; (ausschließlich Kopien)
Umfang: 0,2 lfd m

Findmittel: Repertorium (Teilnachlass)

Literatur:
Hans-Günter Richardi, Am Anfang war das Ende. Das Wirken von August und Alfred Schwingenstein beim Wiederaufbau der freien Presse in Bayern, München 2001

Seite drucken
Seite empfehlen  |