Ein erfolgreicher Betrieb lebt von einer guten, teamfähigen Führung. Diese schlägt sich bei den Schulen auf deren Qualität und damit unmittelbar auf die Bildung unserer Kinder nieder. Nur durch den nachhaltigen Einsatz aller an der Schulleitung beteiligten Personen können Innovationen gut gelingen. Über sie läuft die Verbindung sowohl nach außen zu den Eltern, zu den Ämtern, zur Schulaufsicht als auch nach innen zu den Schülern und den Lehrerkollegen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur den Leitenden, sondern auch die Gruppe der Stellvertreter (Konrektor[inn]en) in den Fokus zu nehmen und so auf ihre Bedeutung aufmerksam zu machen.
Die Akademie der Hanns-Seidel-Stiftung unterstützte im Jahre 2003 die Veröffentlichung der empirischen Untersuchung „Konrektorenstudie – Ergebnisse der Befragung von Konrektor(inn)en und Stellvertreter(innen) an Grund-, Haupt- und Förderschulen in Bayern im Jahr 2002“ in einer Sonderausgabe der Reihe Argumente und Materialen zum Zeitgeschehen, um in das wenig bekannte Berufsbild der Konrektorin / des Konrektors Licht zu bringen und um das Verhältnis Rektor(in) – Konrektor(in) empirisch zu sichten.
Um herauszufinden, ob und gegebenenfalls wie sich die Situation bezogen auf die Aufgaben, die Arbeitsbedingungen und die Führungsvorstellung von Konrektor(inn)en bzw. Stellvertreter(innen) an bayerischen Grund-, Haupt-, Mittel- und Förderschulen in den zurückliegenden Jahren verändert hat, gibt es nun nach acht Jahren eine erneute Umfrage und einen Vergleich mit den Befunden der Studie von 2002.
Schutzgebühr: Keine