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Referat II/7 Arbeit und Soziales, Demographischer Wandel, Familie, Frauen und Senioren
Dr. Susanne Schmid
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Eine Brücke in die Zukunft - Leistungen eines modernen Konservatismus
Die zweite Abendveranstaltung in der Reihe "Zukunft braucht Konservative" am 14. Juli 2008 in Berlin ging der Frage nach, wie es gelingen kann, in einer modernen Welt Dynamik und Stabilität zu einer zeitgerechten konservativen Politik zu verbinden.
Gerade für die CDU, so zitierte Ernst Hebeker, Leiter des Berliner Büros, eine Untersuchung des Allensbacher Instituts, liegt die Herausforderung "in der Entwicklung eines Konservatismus, der als modern und zukunftsweisend empfunden wird, als Verbindung von Prinzipientreue und Weltoffenheit, aus Beständigkeit, welche die ständigen Erneuerungen mit einschließt."
Um einen solchen Brückenschlag ging es Gerda Hasselfeldt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, in ihrem Impulsreferat. Mittels fünf Thesen postulierte sie, dass eine zukunftsorientierte Politik, die tragfähige Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart und Orientierung geben will, auf einem klaren Wertefundament basieren muss. Eine solche wertebasierte und zukunftsorientierte Politik sei schließlich als konservativ zu bezeichnen.
Der Bonner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Tilman Mayer setzte sich mit dem Paradoxon auseinander, dass Konservative zwar wesentlichen Einfluss auf den politischen Diskurs haben, aber dennoch beständig mit einem anti-konservativen Affekt? zu kämpfen haben.
So werde Konservatismus als Begriff und Strömung wesentlich stärker vom politischen Gegner reflektiert als von den Konservativen selbst, die selten "nur als konservativ" gelten wollen. Dabei ist der Konservatismus eine tragfähige und belastbare Plattform, die sich historisch auch bewährt hat.

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