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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Seminarleiter- und Referententagung 2011

Hans Zehetmair und Franz Guber bei der Eröffnungsdiskussion

Die Seminarleiter- und Referententagung des Instituts für Politische Bildung ist der jährliche Auftakt der Aktivitäten des Instituts und stand auch heuer am Anfang des Jahres 2011. Hier werden die Ziele der Politischen Bildung für das Jahr festgelegt und besprochen, welche Schwerpunkte im kommenden Jahr zu setzen sind.

Der Vorsitzende der Stiftung, Staatsminister a.D., Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair, eröffnete die Tagung und unterstrich in seinem Einführungsreferat die große Bedeutung, die der politischen Bildungsarbeit für die Stärkung der Demokratie zukomme. Gerade in einer Zeit politischer und gesellschaftlicher Umbrüche, die die Menschen vor große Herausforderungen stellen, sei es notwendig, den Menschen durch Vermittlung von Wissen Orientierung zu geben. Das geistige Fundament bilde dabei das christliche Menschenbild.

Manfred Weber, Vorsitzender der CSU-Zunkunftskommission

Bayerns Zukunft gestalten – dieses Thema wurde von Manfred Weber, MdEP und Vorsitzender der CSU-Zukunftskommission, im Anschluss behandelt. Er erläuterte, wo die Schwierigkeiten liegen, die Bayern künftig zu bewältigen haben wird. Wir leben in einer Zeit, in der noch nie so viele Megatrends gleichzeitig zu erkennen waren wie heute. Nicht nur die Globalisierung und die demographische Entwicklung; auch die ökologischen Veränderungen und die Art, wie wir unser Gemeinwesen in Zukunft finanzieren – Stichwort Staatsverschuldung – werden uns zunehmend beschäftigen. Bei all diesen Themen wird es Gewinner und Verlierer geben, politische und gesellschaftliche Spannungen werden nicht ausbleiben. Um diesem Problem zu begegnen, müssen deshalb nicht nur die Weichen für Bayerns Entwicklung frühzeitig gestellt werden. Dem Bürger muss auch erklärt werden, worin die Gründe für die notwendigen Veränderungen liegen. Dies sollte auch der Stil künftiger Politik sein, die erklärend ist und deutlich macht, was sich verändern wird. Nur so können die Menschen auch Vertrauen in Veränderungsprozesse entwickeln.

Vera Lengsfeld im Gespräch mit einem Teilnehmer

Vera Lengsfeld, Mitbegründerin der DDR-Bürgerrechtsbewegung, ist es auf dieser Tagung gelungen, die Teilnehmer gegenüber den Gefahren des Linksextremismus zu sensibilisieren. Extreme Forderungen zu erheben, die anschließend durch Gegenpositionen relativiert werden, gehört in linken Kreisen lediglich zur Taktik. Sie soll Meinungsvielfalt demonstrieren. Eine demokratische Grundeinstellung wird damit jedoch nur vorgetäuscht. Wer sich nicht gegenüber dem Kommunismus insgesamt distanziert, kann nicht für sich in Anspruch nehmen, den demokratischen Rechtsstaat zu verteidigen und auf dem Boden des Grundgesetzes zu stehen.

Diskussion mit dem Vorsitzenden

Das Schwerpunktthema „Jahr des Ehrenamtes“ wurde vom Leiter des Instituts für Politische Bildung, Dr. Franz Guber,  vorgestellt. Ehrenamtliches Engagement muss gerade auch im politischen Bereich gestärkt werden. Hier gilt es, besonders jüngeren Bürgern den Einstieg zu erleichtern. Damit wird auch dem Kernauftrag der politischen Bildungsarbeit Rechnung getragen.

Es war eine ganze Palette von Themen, die für die Arbeit des Instituts für Politische Bildung in diesem Jahr angeregt wurde. Bei aller Brisanz und Tragweite der zu behandelnden Probleme ist jedoch wichtig, diese nicht negativ darzustellen und stattdessen dem Bürger Mut und Hoffnung für die Zukunft zu vermitteln.