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Referat II/6 Umwelt, Klima, Ländlicher Raum, Ernährung und Verbraucherschutz
Silke Franke
Tel.: 089 1258-226 | Fax: -469
E-Mail: franke@hss.de

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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Unsere Energien der Zukunft

Was leisten Prognosen und wie könnte die Welt von morgen aussehen?

Herausforderungen wie der Klimawandel, Bevölkerungswachstum und ein wachsender Energie- und Ressourcenverbrauch zwingen uns, mit einem offenen Blick nach Lösungen zu suchen und dabei auch neue Wege zu gehen. Wie diese aussehen könnten, schilderte Dr. Ulrich Eberl in seinem Vortrag am 28. Oktober 2011 im Konferenzzentrum München.

„Es bleibt immer Raum für Überraschungen“, so Ulrich Eberl.
Ulrich Eberl und Moderatorin Silke Franke

Ulrich Eberl leitet bei Siemens die Innovationskommunikation und ist als Chefredakteur des international bereits mehrfach ausgezeichneten Magazins „Pictures of the Future" bekannt. In seinem Buch „Zukunft 2050 – Wie wir schon heute die Zukunft erfinden“ zeigt der promovierte Physiker und Wissenschaftsautor die wichtigsten Trends auf – Weichenstellungen, die bereits jetzt die Welt von morgen beeinflussen, etwa die Zahl der Kinder, die geboren werden, die Häuser und Kraftwerke, die gebaut werden, oder die Menge an Treibhausgasen, die in die Atmosphäre geblasen wird. All dies sind Faktoren, die den Verbrauch an Ressourcen und das Klima der Erde im Jahr 2050 prägen. Sie erfordern eine „strategische Zukunftsplanung“, damit Politiker, Unternehmer und Forscher entsprechende Schwerpunkte für eine „nachhaltige Entwicklung“ setzen können.

Die Forscher arbeiten intensiv an neuen, “smarten“ Technologien, ob im medizinischen Bereich, im Informations- und Kommunikationswesen, in den Umwelttechnologien oder im Umbau des Energiesystems. Die Welt wird im Stromzeitalter, wenn man den Szenarien glauben schenkt, vernetzter und effizienter. Weitere Potenziale lassen sich von der Natur abschauen, etwa von der Photosynthese, „dem wichtigsten biochemischen Prozess der Erde“. Algen könnten klimaschädliches CO2 entsorgen und selbst als Biotreibstoff oder Kunststoff genutzt werden. Eberl ist davon überzeugt, dass es möglich ist, Lösungen zu finden, ohne all zu große Abstriche in der Lebensqualität befürchten zu müssen.

Doch: „Es bleibt immer Raum für Überraschungen“, weiß Eberl. Neben Kosten, Sicherheit und Umweltschutz sind es vor allem auch soziale und psychologische Gründe, die die Einführung von Innovationen beschleunigen oder bremsen. „Es gilt erst einmal, den Lebensraum Erde zu erhalten. Ohne eine kreative Wirtschaft geht es nicht, aber die Gesellschaft muss entscheiden, welche Technologien sie nutzen will, und sie muss alles dafür tun, dass sie vernünftig eingesetzt wird“.