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Referat II/6 Umwelt, Klima, Ländlicher Raum, Ernährung und Verbraucherschutz
Silke Franke
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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Dr. Hans Eisenmann: Der Bayerische Weg in der Agrarpolitik gestern und heute

Gerd Sonnleitner, Helmut Brunner, Theodor Weber, Franz Fischler
Staatsminister Helmut Brunner

Agrarpolitik ist auch Gesellschaftspolitik. Dies zumindest war das Verständnis von Dr. Hans Eisenmann, der von März 1969 bis zu seinem Tod im August 1987 das Amt als Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten inne hatte. Mit seinem „Bayerischen Weg“ in der Agrarpolitik schrieb er Geschichte. So leistete er einen bedeutenden Beitrag nicht nur zur Entwicklung und Gestaltung der Landwirtschaft, sondern des ganzen Landes.

In den fast vier Jahrzehnten seines politischen Wirkens hatte sich Eisenmann mit Weitblick und großem Engagement für das Wohl seiner Heimat eingesetzt. Die Herausforderungen der Landwirtschaft sah er in einem sehr viel breiteren Kontext als viele seiner Zeitgenossen. Er erkannte, welchen Stellenwert die Landwirtschaft insbesondere in Bayern hat - und das ging für ihn weit über die reine Produktion von Nahrungsmitteln und ein rein ökonomisch orientiertes Leitbild hinaus: „Ihm ist es zu verdanken, dass in Zeiten von ´Wachsen oder Weichen` auch kleinbäuerliche Betriebe und gewachsene Kulturlandschaften eine Chance erhielten“, so Prof. Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair in seiner Begrüßung. Der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung freute sich über die prominenten Redner und Zuhörer, die am 02. August 2012 in das Konferenzzentrum kamen, um Dr. Hans Eisenmann zu gedenken. Ganz besonders herzlich begrüßt wurden die Familienangehörigen von Eisenmann.

Auch heute muss Agrarpolitik in gesamtgesellschaftliche und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge gestellt werden, ist die Überzeugung von Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: „Wir müssen im Dialog Kompromisse suchen“. Das Selbstbestimmungsrecht der bäuerlichen Familie und das Prinzip der Freiwilligkeit bleiben allerdings tragende Elemente des agrarpolitischen Leitbilds. Und das Leitbild ist „gestern wie heute eine flächendeckende, multifunktionale und nachhaltige, bäuerlich geprägte Landwirtschaft“, so die Bekräftigung des Staatsministers.

Ausführlicher Tagungsbericht
Rede Staatsminister Helmut Brunner
Folien Vortrag Heißenhuber

undefinedBericht zum Hans-Eisenmann-Workshop

 

Buchtipp:
Alfred Schuh, Otto Bauer (Hg.): Hans Eisenmann. Ein Leben für seine bayerische Heimat. Dokumente bayerischer Agrarpolitik 1969 – 1987. W. Ludwig Verlag, Pfaffenhofen 1988