Hanns-Seidel-Stiftung Serbien
Hanns-Seidel-Stiftung
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Grenzpolizei Montenegro
Das von der montenegrinischen Grenzpolizei benötigte Themenspektrum an Weiterbildungsmaßnahmen entspricht vom Grundsatz her den Bedürfnissen der serbischen Grenzpolizei.
Nach der Trennung Montenegros von der Staatengemeinschaft Serbien-Montenegro konnte 2007 eine bilaterale Konferenz der serbischen und montenegrinischen Grenzpolizei organisiert werden, die den Beginn der Zusammenarbeit des HSS-Büros Belgrad mit der Grenzpolizei Montenegros als Projektpartner darstellt. Die Tagung fand zu einem symbolischen Zeitpunkt statt, denn der Veranstaltungstermin fiel fast auf den Tag genau mit der Ausrufung der Souveränität Montenegros zusammen. Zusätzlich gewann diese Veranstaltung an besonderer Bedeutung durch die Tatsache, dass es sich um ein erstmaliges offizielles Treffen von serbischen und montenegrinischen Grenzpolizeibeamten handelte, insbesondere da bis dato noch kein zwischenstaatlicher Kooperationsvertrag zur grenzpolizeilichen Zusammenarbeit unterzeichnet wurde, wobei von Vertretern beider Seiten betont wurde, dass es ohne die Unterstützung der Hanns Seidel Stiftung nicht zu einer dergleichen Begegnung gekommen wäre.
Diese bilateralen Treffen konnten im Rahmen von Expertengesprächen in den folgenden Jahren regelmäßig fortgesetzt werden und zum Aufbau der grenzpolizeilichen Strukturen auf beiden Seiten sowie zur Förderung und Vertiefung der bilateralen Kooperation und grenzüberschreitenden Kriminalitätsbekämpfung beitragen.
Die Projektarbeit zur Unterstützung und Förderung der kooperativen Grenzsicherung und Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität auf trilateraler Ebene zwischen Montenegro, Serbien und Bosnien-Herzegowina wurde im Rahmen der Beschreibung der serbischen Grenzpolizei als Projektpartner des HSS-Büros Belgrad erläutert. Die Grenzpolizei ist der montenegrinischen Regierung direkt untergeordnet und weisungsgebunden.
