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„Poetischer Wegbereiter“ der Deutschen Einheit Reiner Kunze erhält den Franz Josef Strauß-Preis 2015

Theo Waigel, Reiner Kunze, Ursula Männle, Horst Seehofer

Mit seinen Werken hat Schriftsteller Reiner Kunze die gesamtdeutsche Literaturlandschaft in einzigartiger Weise geprägt. Hierfür wurde er am 9. Mai 2015 von der Hanns-Seidel-Stiftung in München mit dem Franz Josef Strauß-Preis ausgezeichnet. Dieser ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Laudatio hielt der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel.

Man kann Reiner Kunze als einen „poetischen Wegbereiter“ des Zusammenbruchs der DDR bezeichnen. „Mutig und kompromisslos hat er sich in seinen Gedichten und Äußerungen für die Einheit Deutschlands eingesetzt“, heißt es in der Urkunde. „Die Hanns-Seidel-Stiftung hat den Franz Josef Strauß-Preis im 25. Jahr der Wiedervereinigung Deutschlands bewusst einem deutschen Schriftsteller zuerkannt, dessen Wort die politische Teilung Deutschlands überbrückt und so die sprachlich-kulturelle Einheit des Landes bezeugt hat“, erklärte die Stiftungsvorsitzende Ursula Männle

Der im Raum Passau lebende Schriftsteller, Bürgerrechtler und DDR-Dissident Kunze musste seine Heimat verlassen und siedelte 1977 in die Bundesrepublik über. 

„Mit seinem mutigen Eintreten für Freiheit und Einheit unseres Vaterlandes hat Reiner Kunze Bleibendes geschaffen“, erklärte CSU-Vorsitzender und bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer. Damit hob er das großartige künstlerische Werk von Reiner Kunze in seinem Festvortrag hervor.

„Der Preis“, so Laudator Theo Waigel, „würdigt seinen Beitrag zur Überwindung der Spaltung Deutschlands und der Diktatur in der DDR“. Er beendete die Laudatio mit einer symbolischen Verneigung „vor dem großen Lyriker und unbeugsamen Kämpfer für Deutschlands Einheit und Freiheit“.

Nach der Auszeichnung sprach Reiner Kunze zu den 500 geladenen Gästen und Repräsentanten des öffentlichen Lebens. Er schilderte seine Begegnungen mit Franz Josef Strauß, berichtete über seine schlimmen Erfahrungen in der damaligen DDR und warnte vor dem ideologischen Hass in totalitären Regimen. Im Sinne von Franz Josef Strauß folgerte Kunze: „Verteidigen wir die tolerante und wehrhafte Demokratie!“ 

Das Bayerische Fernsehen hat die Preisverleihung aus dem Kaisersaal der Münchner Residenz live übertragen: undefinedZum Video