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Tag der Volksmusik in Wildbad Kreuth

Hanns-Seidel-Stiftung ehrt Volksmusikanten

Der vollbesetzte Festsaal von Wildbad Kreuth
Peter Witterauf begrüßte die Gäste
Beni Eisenburg moderierte den Tag der Volksmusik

Der „Tag der Volksmusik“ ist im Kalender der Volksmusikanten als Feiertag angestrichen. Schließlich haben in den vergangenen über 25 Jahren Sänger und Gruppen mehr als 400 Preise für herausragende Leistungen von der Hanns-Seidel-Stiftung verliehen bekommen. Am 2. Mai 2010 war es wieder soweit: Die geladenen Gäste hörten im Festsaal von Wildbad Kreuth die Preisträger singen und spielen, bevor sie mit Urkunden ausgezeichnet wurden, die ihr gesellschaftliches Engagement im Bereich Volksmusik gebührend würdigen. Die Hanns-Seidel-Stiftung setzt mit dem „Tag der Volksmusik“ ein deutliches Zeichen für Volksmusikpflege, Kulturerhalt sowie das musikalische Ehrenamt.

„Die Kultur- und Ehrenpreisträger haben sich in der Musikpflege oder in der Nachwuchsarbeit in besonderer Weise verdient gemacht und sollen deshalb für ihren Vorbildcharakter öffentlich ausgezeichnet und gewürdigt werden“, erklärte Dr. Peter Witterauf, der Hauptgeschäftsführer der Hanns-Seidel-Stiftung, bei der Preisverleihung vor 400 geladenen Gästen im Festsaal von Wildbad Kreuth.

Die beim Tag der Volksmusik verliehenen Kulturpreise folgen keinem Wettbewerb, sondern sind gleichwertig. Die Auswahl trifft der Bayerische Landesverein für Heimatpflege.

Für den Kulturpreis ausgewählt werden Sänger und Gruppen, die seit mindestens zwei Jahrzehnten öffentlich auftreten, die in außergewöhnlicher Besetzung spielen und deren Musik in der Darbietung besonders heraussticht. Die Ehrenpreise erhalten Persönlichkeiten, die sich in der Vergangenheit vor allem durch die Weitergabe ihrer Fähigkeiten an die jüngere Generation besondere Verdienste erworben haben und ehrenamtlich im Bereich Volksmusik tätig waren.

„Die Ausübung eines Ehrenamtes festigt den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und Volksmusikanten stiften unserem Land Bayern eine ganz regionale Identität, die durch Mundart, Musik und Tracht besonders geprägt ist“, freut sich Dr. Peter Witterauf, der beim 27. Tag der Volksmusik acht Gruppen und Persönlichkeiten aus den Bezirken Schwaben, Oberpfalz sowie Ober- und Niederbayern auszeichnen durfte.

Seit Bestehen des „Tag der Volksmusik“ konnten insgesamt 404 Preise verliehen werden, darunter auch die Preise für die fränkischen Volksmusiker, deren Ehrung im oberfränkischen Kloster Banz stattfindet. Das Programm beginnt immer mit dem Bayerischen Defiliermarsch und endet mit Bayernhymne und Tölzer Schützenmarsch.

Die Kulturpreisträger bieten im zweistündigen Hauptprogramm Kostproben ihrer Musikalität, das Sprecher Beni Eisenburg mit Anekdoten und Wissenswertem zu den Gruppen und Sängern umrahmt. Der Tag beginnt immer mit einem von den Gruppen mit geistlicher Musik gestalteten Gottesdienst, den heuer Pater Stefan Stöhr, SDB aus München zelebrierte.

Die Preisträger

Gerhard Holz (M.) mit Hauptgeschäftsführer Peter Witterauf (l.) und Bezirksrat Josef Bichler (r.)

Franz Jaksch (M.) mit Hauptgeschäftsführer Peter Witterauf (l.) und Bezirksrat Josef Bichler (r.)

Die Blaskapelle Ochsentreiber bei der Preisverleihung mit Peter Witterauf und dem 3. Bürgermeister Bernhard Rieger (r.)

Die Haunshofer Sängerinnen und Zitherbegleiter (l.) mit Peter Witterauf und Wielenbachs Bürgermeister Korbinian Steigenberger (r.)

Der Oberstdorfer Trachdegsang und Peter Witterauf

Die Rotofenmusi mit Peter Witterauf und Bürgermeister Anton Altkofer (r.)

D'Schwandorfer Stadtstreicher mit Peter Witterauf und Oberbürgermeister Helmut Hey (l.)

Die Wolfsgraben Musik mit Peter Witterauf, dem Tutzinger Altbürgermeister Peter Lederer (r.) und Kreisheimatpfleger Manfred Schulz (4.v.l.)