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Personalverantwortliche der Politischen Stiftungen tagen in München
Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung trafen sich die Personalverantwortlichen der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF), der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) sowie der gastgebenden Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) im Konferenzzentrum München zum Fachaustausch.
Thematischer Schwerpunkt war die Vorbereitung der anstehenden Tarifverhandlungen für die Auslandsmitarbeiter der Politischen Stiftungen mit der Gewerkschaft Ver.Di. Die arbeitgeberseitige Verhandlungsleitung wechselt hierbei unter den Politischen Stiftungen. In der Verhandlungsrunde 2012 liegt die Federführung bei der Hanns-Seidel-Stiftung, vertreten durch Personalleiter Hans W. Greiner, seiner Stellvertreterin Susanne Eickhorst sowie Stephan Rumpel und Sabrina Bergmann.
Die weltweit in alle Kontinente entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Politischen Stiftungen insbesondere im Dienste der Entwicklungszusammenarbeit haben oft Rahmenbedingungen zu bewältigen, die für Beschäftigte in Deutschland schwer vorstellbar sind. Seien es unmittelbare Gefährdungssituationen in Einsatzländern wie beispielsweise Afghanistan, Pakistan oder der DR Kongo, die Behinderung der Projektarbeit durch staatliche Stellen in einzelnen Projektländern aufgrund divergierender Auffassungen zu Anforderungen an gute Regierungsführung, Korruptionsvorsorge, Demokratie und Recht oder besonders schwierige allgemeine Lebensbedingungen wie eingeschränkte freie Bewegungsmöglichkeiten, erschwerte Wohn- oder klimatische Verhältnisse, die Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten für den (Ehe-/Lebens-) Partner, das Sicherstellen einer dem deutschen Standard entsprechenden Ausbildung der Kinder von Auslandsmitarbeitern usw. – die Politischen Stiftungen versuchen bestmöglich und in Anlehnung an die Beschäftigungsbedingungen für Angehörige Deutscher Botschaften im Ausland, diesen Besonderheiten Rechnung zu tragen.
Mögen die Politischen Stiftungen jeweils eigene ideelle Schwerpunkte in ihren Programmen, Veranstaltungen und Projekten setzen, so decken sich die inhaltlichen Grundaufgaben - Politische Bildung, wissenschaftliche Forschung, Entwicklungszusammenarbeit, Stipendiatenförderung - oder eben auch zentrale Unternehmensaufgaben wie Personalwirtschaft, Beschaffung, IT und nicht zuletzt die Erfüllung der Vorgaben der öffentlichen Zuwendungsgeber. Da liegt es nahe, so das Ziel des Treffens, sich gemeinsam abzustimmen und innerhalb der Politischen Stiftungen einig und konstruktiv in der Sache in die Tarifrunde mit dem Tarifpartner Ver.Di einzutreten.
Erweiterte Bildunterschrift v.l.n.r.: Rolf Halfmann (KAS), Bernhard Suppliet (FNF), Dr. Jürgen Brummel (FES), Markus Rosenberger (KAS), Hans W. Greiner, Dr. Peter Witterauf, Stephan Rumpel (alle HSS), Petra Nibbe (HBS), Markus Kramer (FES), Sabrina Bergmann (HSS), Julia Büllesfeld (FES), Dr. Anne Rohwedder (RLS), Brigitte Baatz (FNF), Lisa Wienecke (RLS) und Susanne Eickhorst (HSS)

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