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Augsburger Stipendiaten verabschieden Hochschulseelsorger Dr. Thomas Schwartz

Nach über zehn Jahren wurde der katholische Hochschulseelsorger der Universität Augsburg, Pfarrer Dr. Thomas Schwartz, am 14. Juli 2009 offiziell verabschiedet. Am Dankgottesdienst und den Feierlichkeiten im Haus Edith Stein der Katholischen Hochschulgemeinde beteiligten sich auch Vertreter der ortsansässigen Stipendiatengruppe. Sie dankten dem Scheidenden im Namen der Hanns-Seidel-Stiftung für seine hervorragende Arbeit zum Wohle der Studierenden.

Bernd Rochna, Pfarrer Thomas Schwartz, Regina Schlosser

Pfarrer Dr. Thomas Schwartz übernahm im Jahre 1999 das Amt des katholischen Hochschulseelsorgers an der Universität Augsburg. Daneben war er als Dozent an der Fachhochschule für Wirtschaftswissenschaften in Augsburg für den Bereich politische und ökonomische Ethik verantwortlich. Er bemühte sich darum, dass in diesen Studiengängen auch Themen wie Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein ihren festen Platz behalten. Seit einigen Jahren moderiert er eine eigene Fernsehsendung mit dem Titel "Schwartz für die Seele" auf BR Alpha. Hier werden religiöse, naturwissenschaftliche und kulturelle Themen von Vertretern verschiedener akademischer Fachrichtungen diskutiert und aufbereitet. Der Dialog unter den verschiedenen universitären Disziplinen ist nach seinen eigenen Worten ein besonderes Anliegen des scheidenden Hochschulseelsorgers.

Studienförderung dient der Interdisziplinarität und Werteverbundenheit

Im Gespräch mit den beiden Vertretern der Stipendiatengruppe Augsburg Regina Schlosser und Bernd Udo Rochna stellte Schwartz seine große Verbundenheit gegenüber der Hanns-Seidel-Stiftung heraus. In der Förderung des akademischen Nachwuchses sieht er einen unverzichtbaren Beitrag für die Erhaltung und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Landschaft in Deutschland. Die Studienförderung sei ein Garant dafür, dass Interdisziplinarität und Werteverbundenheit aktiv auch in diesem Bereich erhalten werden.

In diesem Zusammenhang konnte Dr. Thomas Schwartz aus eigener Erfahrung berichten. Er hatte selbst ein Universitätsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes erhalten. Dieses Stipendium sei für seine persönliche und berufliche Entwicklung äußerst wertvoll gewesen.

Bernd Udo Rochna

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