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(marcus.vallaster@ web.de),
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Fachforum Medizin: Medizin der Zukunft

Die Teilnehmer: Studenten, Doktoranden und Altstipendiaten

Bahnbrechende neue Therapiemethoden, hochentwickelte Medizintechnik - die Medizin des 21. Jahrhunderts glänzt mit vielversprechenden Aussichten für die Zukunft. Wie diese Medizin der Zukunft genau aussieht, welche Heilungschancen, Risiken und ethische Konflikte mit ihr einhergehen, war das Thema des diesjährigen Fachforums Medizin. Vom 23. bis zum 25. November 2007 trafen sich interessierte Medizin- und Naturwissenschaftsstudenten, Doktoranden und Altstipendiaten in Kloster Banz, um gemeinsam über die Zukunft der heilenden Zunft zu diskutieren. Das Seminarprogramm bot einen abwechslungsreichen Streifzug durch verschiedenste Teilgebiete der Medizin.

Den Anfang am Freitagabend machte Prof. Dr. med. Ulrich Bogdahn, Direktor der Klinik für Neurologie an der Universität Regensburg. In seinem Vortrag erläuterte er die Möglichkeiten und Chancen einer molekularbiologischen Therapie bei aggressiven Hirntumoren. Der Vortrag von Dr. med. Nina Ditsch, Assistenzärztin an der Frauenklinik in Großhadern, widmete sich unter anderem auch der Tumortherapie, vor allem aber der Tumorgenese. Inwiefern die Anlage für das Auftreten von Mamma- oder Ovarialkarzinom erblich bedingt ist, wie Patientinnen durch Stammbaumanalysen geholfen werden kann und wie die Beratung verläuft, waren Themen des Vortrags am Samstag Vormittag. Nachmittags folgte ein interessanter und faszinierender Ausblick in die Tropenmedizin. Unter der Problematik "Bekämpfung tropischer Infektionskrankheiten - ein exotisches Randgebiet oder die Herausforderung der Zukunft?" brachte PD Dr. med. August Stich, Chefarzt der Tropenmedizinischen Abteilung an der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg, nicht nur einen Überblick über aktuelle Tropenkrankheiten, sondern beschäftigte sich vor allem mit dem Thema der Verantwortung und Ethik in der Medizin. Den Abschluss machte am Sonntag PD Dr. med. Berndt Wowra, Neurochirurg am CyberKnife-Zentrum München-Großhadern. Er stellte die neue CyberKnife Technologie der Radiochirurgie vor, bei der durch gezielte Bestrahlung Tumore schnell und nicht invasiv behandelt werden können. Eine Technologie, die eindrucksvoll beweist, wie weit die Medizin der Zukunft schon ist.

Die neugewählten Sprecher des Fachforums Medizin Markus Vallaster und Stephanie Egelseer neben dem langjährigen Sprecher Florian Edsperger (von links)

Neben den wissenschaftlichen Vorträgen stand auch die offizielle Ämterübergabe an die neu gewählten Fachforumssprecher auf dem Programm. Stephanie Egelseer und Markus Vallaster werden zusammen mit Michael Ertl, der voraussichtlich nächstes Jahr aus der Studienförderung ausscheiden wird, das Fachforum Medizin für die nächsten Jahre betreuen.

Dass die Medizin des 21. Jahrhunderts einiges zu leisten vermag und noch lange nicht an ihre Grenzen gestoßen ist, bewiesen die spannenden Vorträge eindrucksvoll. Auch im nächsten Jahr wird sich das Fachforum wieder an die Grenzen der Medizin wagen, diesmal aber an die physiologischen. Unter dem Motto "River Deep - Mountain High" werden wir Gebiete wie Luft- und Raumfahrtmedizin  oder Tauchmedizin etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Ein Bericht von Alina Bacher, cand. med. (JFS-Stipendiatin) und Florian Edsperger, Fachforumssprecher