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Referat IV/6 Altstipendiaten
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Im Zeichen des Superwahljahrs

Hochkarätige Referenten und fundierte Analysen haben die Teilnehmer der Frühjahrsakademie 2009 des Clubs der Altstipendiaten vom 6. bis 8. März 2009 in Kloster Banz erlebt. Das Thema: "Superwahljahr 2009 - welche Perspektiven haben die bürgerlichen Parteien?"

Andreas Roedder, Hans-Peter Niedermeier, Bernhard Vogel, Christof Botzenhart, Franz Niedermaier (Foto: Niedermaier)

Vor der Wahl ist nach der Wahl - dieser Spruch gilt im Jahr 2009 ganz besonders. Nach der Landtagswahl in Hessen blickt Deutschland auf vier weitere Landtagswahlen, die Europawahl, die Wahl des Bundespräsidenten, diverse Kommunalwahlen und zu guter Letzt auf die Bundestagswahl: Genug Themen für die Referenten der Tagung. Den Anfang machte Christine Scheel, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag. Sie ging auf Möglichkeiten, aber vor allem auch auf Grenzen einer schwarz-grünen Zusammenarbeit ein. Der Historiker Prof. Dr. Andreas Rödder, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, erläuterte, wie richtig verstandener Konservatismus die Grundlage einer modernen bürgerlichen Politik sein könne, während der Politikwissenschaftler Dr. Florian Hartleb, Technische Universität Chemnitz, die Partei "Die Linke" analysierte.

Der Höhepunkt der Tagung war die Diskussion mit dem Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung Bernhard Vogel. Der langjährige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen schilderte, teils sehr persönlich, die Entwicklungen der vergangenen 20 Jahre im Osten Deutschlands. "Die Zeit in Thüringen war das größte Abenteuer meines Lebens", so Vogel in seiner pointierten und kenntnisreichen Analyse über die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der jungen Bundesländer. 

Nur eines konnte er genauso wenig wie nach ihm Richard Hilmer, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap: Die Wahlergebnisse der nächsten Monate vorhersehen. Die Zahlen, die Hilmer mitbrachte, dürften Politiker aller Couleur zittern lassen - stabile Mehrheiten sind derzeit, vor allem im Bund, für kein Bündnis in Sicht.

Heiko Richter