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Referat IV/5 Journalistisches Förderprogramm für Stipendiaten (JFS)/ Fachforen
Isabel Küfer
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Digitale Fotografie
Wie belichte ich ein Bild richtig? Wie kann ich Leben in meine Fotos bringen? Wie mache ich ein Foto interessanter? Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Kompaktkamera und einer Spiegelreflexkamera? Die Teilnehmer des Projektseminars "Digitale Fotografie" vom 24. bis 26. September 2010 des Journalistischen Förderprogramms für Stipendiaten (JFS) in Wildbad Kreuth kamen mit vielen Fragen und gingen mit zahlreichen Antworten.
Die Seminarleiter Matthias Lange und Bertold Brackemeier zeigten den Teilnehmern innerhalb eines Wochenendes unterschiedliche Facetten der Fotografie und leiteten Sie an, die Welt durch den "fotografischen Blick" zu sehen. Denn die Kamera einfach nur frontal „draufzuhalten“, macht das schönste Motiv zunichte. Das Bild lebt von interessanten Perspektiven, von Bewegung, Emotionen und vor allem: Von Linien, die das Auge des Betrachters führen.
Doch das Handwerk muss erst einmal gelernt werden: Am Ende der drei Tage kannten sich die Nachwuchsjournalisten mit den vielen Knöpfen einer Kamera und den geheimnisvollen Begriffen ISO, Blende und Brennweite aus und konnten ihr neu erworbenes Wissen bei einigen Probeaufnahmen gleich in die Tat umsetzen.
Gemeinsam wagte man auch einen Blick in die Zukunft der digitalen Bilder, getreu dem Motto: Auch seinen eigenen Augen kann man nicht mehr trauen! Die Möglichkeiten der Bildbearbeitung nehmen ständig zu und angehende Bildjournalisten sollen sie kennen und sich damit vertraut machen.
Es wurde auch die Brücke zu ethischen Diskussionen geschlagen: Wo ist die Grenze zwischen Bildbearbeitung und Manipulation? Kann man es mit sich vereinbaren, auch auf einen toten Menschen die Kamera zu richten?
Als Hausaufgabe wurde den Nachwuchsjournalisten gestellt, einen Monat lang ihre Kamera stets bei sich zu haben, das Gelernte umzusetzen und ihren fotografischen Blick zu schulen - denn erst die Übung macht den Meister!
Bericht: Miriam Trescher, Stipendiatin
Bilder: Felix Scheidl/Susanne Goldbrunner/Matthias Lange

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