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Referat IV/5 Journalistisches Förderprogramm für Stipendiaten (JFS)/ Fachforen
Isabel Küfer
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Wege in die Medien führen auch über ein Stipendium
Im Medienbereich zu arbeiten, ist für viele junge Menschen ein großer Traum. Um diesem Traum näher zu kommen und vor allem, um die vielfältigen Berufsmöglichkeiten vorzustellen, fand die Info-Messe „Wege in den Traumberuf Medien“ am 16. Dezember 2010 im Gasteig statt. Dabei war auch die Hanns-Seidel-Stiftung an den Messeständen und bei einer Podiumsdiskussion vertreten und stellte das Journalistische Förderprogramm für Stipendiaten einem breiten Publikum vor.
Das Karrieremagazin „absolut karriere“ hatte sich mit der Messe an die Zielgruppe der 11. bis 13. Klassen gewandt. Auf Grund des doppelten Abiturjahrgangs 2011 waren viele medieninteressierte Schüler in den Gasteig gekommen und informierten sich über künftige Berufs- und Studienmöglichkeiten. Das Institut für Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung informierte an seinem Messestand über die Chancen, die ein Stipendium speziell im journalistischen Förderprogramm für junge Medieninteressierte bietet. Neben der finanziellen Förderung bieten Seminare, Gesprächskreise und Akademien nicht nur wichtiges Rüstzeug für junge Medienschaffende, sondern auch die oft so wichtigen Netzwerke.
Entsprechend zahlreich waren die Anfragen und Gespräche am Stand. Dabei wurde deutlich gemacht, dass nicht nur überdurchschnittliche schulische Leistungen, sondern auch gesellschaftspolitisches Engagement für die Erlangung eines Stipendiums entscheidend sind. Die Schüler, so der zuständige Referent Anton Preis, sollten sich zu einer Bewerbung ermutigt fühlen, auch wenn die Zeugnisse nicht nur von Einsen geziert werden. Zweifel an der eigenen Begabung und Eignung für ein Stipendium seien vielmehr ein Zeichen von Selbstreflexion und Bescheidenheit – wichtige Fähigkeiten für das berufliche und private Leben.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellte der Leiter des Instituts für Begabtenförderung, Prof. Hans-Peter Niedermeier, zusammen mit weiteren namhaften Medienvertretern Wege in den Journalismus vor. Eine gewisse Hartnäckigkeit und Sorgfalt würden jungen wie erfahrenen Journalisten abverlangt, so Niedermeier. Daher sollten diese Eigenschaften schon bei einem Praktikum zu Tage treten, um sich für spätere Aufgaben zu empfehlen. Zudem ermutigte er die künftigen Studierenden, sich für ein Stipendium der Begabtenförderung zu bewerben und nach Aufnahme in die Studienförderung auch die Gelegenheit für einen Auslandsaufenthalt zu nutzen. „Das wirkt persönlichkeitsbildend und hilft Ihnen später im Journalistenberuf“, so Niedermeier.
Christina Metallinos, Nachwuchsjournalistin beim Münchner Merkur und Stipendiatin im Journalistischen Förderprogramm der Hanns-Seidel-Stiftung, berichtete von ihrem Einstieg in die Medienwelt. Dabei erzählte sie, dass man als junger Journalist durchaus mutig zu Werke gehen müsse - was nicht immer allen gefalle.
Dr. Wolfram Weimer, Chefredakteur des Focus, erzählte von seinen eigenen Anfängen als Journalist. Der Leiter der Deutschen Journalistenschule, Ulrich Brenner, erläuterte Bewerbungsverfahren und Ausbildung an seiner renommierten Institution. Darauf nahm auch BR-Moderator Stefan Scheider Bezug, selbst ein Absolvent der Deutschen Journalistenschule.
Die Podiumsdiskussion des Nachmittags befasste sich mit Wegen in Grafik, Design und Werbung. Alle Schüler, die kreative Leidenschaft, Gespür für Gestaltung und technisches Verständnis mitbringen und davon träumen, in einer Werbeagentur oder als Grafik-Designer in den Medien zu arbeiten, konnten hier aus erster Hand etwas über Karriere-Perspektiven erfahren.
Fotos: "absolut karriere"
Großer Andrang herrscht nach wie vor bei Medienberufen. Entsprechend groß war das Interesse der baldigen Abiturienten an der Karrieremesse im Gasteig.
Der Leiter der Deutschen Journalistenschule Ulrich Brenner, Focus-Chefredakteur Dr. Wolfram Weimer, Moderator Jan Philipp Burgard, BR-Moderator Stefan Scheider, Nachwuchsjournalistin Christina Metallinos und der Leiter des Instituts für Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung Prof. Hans-Peter Niedermeier.

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