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 Referat IV/2 Hochschulförderung (HAW) und Promotionsförderung
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Weltpolitik als Simulationsspiel

"Möge Gott uns jetzt beistehen!" - dieser Hilferuf des "UNO-Generalsekretärs" beim Simulations- und Planspiel „GlobalNet“ für Stipendiaten der Hanns-Seidel-Stiftung spricht Bände: Was auf dem Kopenhagener Klimagipfel 2009 in der realen Weltpolitik nicht erreicht wurde, wiederholte sich vom 22. bis 24. Januar 2010 auch im winterlichen Wildbad Kreuth.

20 Teilnehmer versammelten sich hier, um nach Übernahme einer Rolle als Regierungschef, Wirtschaftsminister, UNO-Generalsekretär oder Chef der Weltbank die Vernetzung von Politik, Wirtschaft und globalen Aspekten (zum Beispiel Terrorismus, Umweltschutz) zu erleben und auch aktiv zu gestalten. Dabei konnten die Seminarteilnehmer im Rahmen von Konferenzen, Gesprächsrunden und Statements ihre Dialogfähigkeit und ihr Artikulationsvermögen schulen, ihre Sozialkompetenz erweitern, kooperative Konfliktlösungen trainieren, die Prozessimplementierung gestalten und globale Interdependenzen erkennen.

Je nach übernommener Rolle wurde für die Teilnehmer auch im Rahmen des Perspektivenwechsels erkennbar, wie abhängig die Politik von den wirtschaftlichen Grundlagen ist, wie eingeschränkt der eigene Handlungsspielraum im internationalen Konzert sein kann oder wie notwendig es sein muss, zuerst die fundamentalen Grundbedürfnisse beispielweise nach Nahrungsmitteln zu befriedigen, bevor man für andere Politikfelder (zum Beispiel Umweltschutz) sensibilisiert werden kann.

Auf der anderen Seite konnte man in der Simulation sehr anschaulich erfahren, wie die Welt sich positiv weiterentwickeln könnte, besonders wenn Partikularinteressen zurückgestellt werden und die eigene Entscheidungsfindung und Willensdurchsetzung kooperativ erfolgt. Dann kann vorausplanendes Denken und Handeln zur Grundlage einer zukünftigen Win-win-Situation werden. In diesem Sinne wurde an diesem Wochenende die Welt in Wildbad Kreuth doch noch gerettet!