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Grundlagen für Wort und Bild bei der Printakademie

Ein Journalist braucht zur Ausarbeitung eines gelungenen Printmediums vielseitiges Handwerkszeug. Dazu muss er nicht nur die journalistischen Darstellungsformen beherrschen, sondern auch über Fotografie und juristische Fallstricke Bescheid wissen. Bei der Printakademie vom 2. bis 5. Juni 2011 in Wildbad Kreuth stellten sich die Stipendiaten des Journalistischen Förderprogramms (JFS) diesen Lerninhalten und erlebten eine praxisbezogene Einführung.

Die Printakademie findet einmal jährlich statt und gehört zum Pflichtprogramm der ideellen Förderung. Die Einführung begann mit der Rolle der Printmedien im aktuellen Zeitgeschehen. Die erfahrenen Journalistinnen Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner, Universität der Bundeswehr München, und Ulrike Aigner machten deutlich, dass ein Printmedium nicht mehr mit einer gedruckten Tageszeitung gleichzusetzen ist.

Bei aller Wertschätzung für das traditionelle Format der Tageszeitung seien Entwicklungen durch das Internetzeitalter nicht zu unterschätzen. Hier bieten sich große Chancen für junge Journalisten, so dass der Fokus bei der Berufswahl nicht mehr nur auf Zeitungen oder Zeitschriften liegen sollte.

Der wesentliche Teil der Printakademie gehörte der Praxis. Unter Anleitung von Prof. Goderbauer-Marchner und Ulrike Aigner wurden Nachrichten, Reportagen, Kommentare und Glossen aufs Papier gebracht. Das war besonders für Stipendiaten aus medienfernen Studiengängen eine hilfreiche Übungsmöglichkeit. Sie profitierten von der sorgfältigen Korrektur und den nützlichen Tipps der Referentinnen.

Eine weitere spannende Praxiseinheit stellte die Recherche für die Reportagen dar. Rund um Wildbad Kreuth wurden viele Interviews zu einer breiten Themenvielfalt geführt. Ergänzend dazu vermittelte Matthias Lange als Journalist, Blogger und Social-Media-Experte Grundlagen für den Onlinejournalismus.

Doch nicht nur der Text muss Qualität haben, sondern auch die Bilder: Der Bildjournalist Thomas führte die Stipendiaten in die Kunst der Fotographie ein. Auch hier konnten die Stipendiaten nach kurzer Ansprache über die Kameratechnik schnell selbst Hand anlegen. Portraits, Gruppenbilder und Aufnahmen vor Gebäuden wurden geübt, da diese bildlichen Darstellungen in den Printmedien häufig vorkommen und mit ein paar Tricks schnell gute Ergebnisse erzielt werden können. Um den Lerneffekt noch zu vergrößern, wurden die Bilder gemeinsam angeschaut und diskutiert.

Da ein Journalist die juristischen Aspekte seines Berufsfeldes nicht mehr außer Acht lassen kann, war auch das Medienrecht Teil der Printakademie. Mit aktuellen und beispielhaften Fällen schaffte es Prof. Gero Himmelsbach, Medienanwalt aus München, eine lebendige Diskussion unter den Stipendiaten auszulösen. Diskutiert wurde nachdenklich über ein „Dürfen“ und „Nichtdürfen“ in der journalistischen Arbeit. Journalisten müssten immer wieder zwischen Pressefreiheit und Rechten der Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten abwägen.

Tipps vom Profi: Pressefotograf Thomas Plettenberg.

Beim Besprechen der Reportagen: Ulrike Aigner und Gabriele Goderbauer-Marchner.

Glosse, Kommentar und Reportage - und das unter Zeitdruck - forderte den Stipendiaten Einiges ab.

Auch ein Gruppenbild war der Auftrag beim Fotografiepraxis-Part des Seminars.

Dank digitaler Technik sind die Resultate gleich sichtbar.

Welches Motiv nehmen wir? Bei einer solch idyllischen Kulisse keine einfache Frage ...