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Podcasts als Chance für angehende Journalisten

Ob für die Bewerbung, den Verein oder den Internetauftritt des lokalen Radiosenders: Podcasts bieten im Web 2.0 viele Chancen. Dieser Entwicklung dürfen angehende Journalisten nicht hinterherhinken, so die beiden Radioprofis Michael Bachmann und Lui Knoll. In einem JFS-Seminar vom 8. bis 10. April 2011 in Kloster Banz gaben sie Stipendiaten der Hanns-Seidel-Stiftung einen Überblick über die Möglichkeiten von Podcasts.

Durch die rasante Entwicklung des Internets in den vergangenen Jahren haben sich auch neue technische Möglichkeiten aufgetan. Online-Videos und Podcasts sind längst keine Besonderheit mehr. Auf Grund von Breitbandverbindungen und Weiterentwicklungen in der digitalen Schnitttechnik können die multimedialen Inhalte mit einfachen Mitteln produziert, publiziert und konsumiert werden. Oft genügen schon ein Laptop, ein kostenlos verfügbares Schnittprogramm und ein besseres Mikrofon, um Podcasts im eigenen Wohnzimmer zu erstellen.

Für Unternehmen dienen die Podcasts unter anderem der PR-Arbeit. Michael Bachmann zeigte dabei die Vorteile von Podcast-Marketing gegenüber Online-Videos auf. Um ein sauberes Video zu produzieren, brauche man teures Equipment und sehr viel Know-how. Ein Podcast dagegen sei einfach, schnell und kostengünstig produziert. Daher ist er auch für Vereine oder politische Organisationen leicht zu verwenden. Und auch auf der Nutzerseite gibt es Vorteile: Während man einem Video aufmerksam mit allen Sinnen folgen muss, kann ein Podcast auch nebenbei laufen oder für eine längere Reise auf den MP3-Player heruntergeladen werden.

Die Referenten veranschaulichten ihre Inhalte mit zahlreichen Hörbeispielen: Vom JU-Ortsverband, der regelmäßig Politiker zum Gespräch einlädt, bis hin zum Automobilhersteller. Wichtig ist allerdings, den richtigen Ton für die jeweilige Zielgruppe zu treffen. Eine Sprachfärbung dürfe dabei ruhig hörbar sein. Auch auf den Unterschied zwischen freiem und gelesenem Sprechen gingen die beiden Dozenten ein. Mit all diesen Tipps war es ein Leichtes für die Teilnehmer, ihre eigenen Podcasts zu basteln. Dabei standen sie sich gegenseitig für Originaltöne zur Verfügung, da eines der Themen lautete, das Journalistische Förderprogramm für Stipendiaten der Hanns-Seidel-Stiftung vorzustellen.

Die Stipendiaten lieferten sich gegenseitig die benötigten O-Töne.

Michael Bachmann gibt Tipps zur digitalen Schnitttechnik.

Kopfhörer sind wichtig, um unsauberen Ton gleich zu erkennen.

Lui Knoll bei der Einführung ins Schnittprogramm.