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Stipendiaten lernen den Hörfunk kennen

Radiomoderator Daniel Ronel fasst die wichtigsten Tipps für die Hörfunk-Schreibe zusammen.

In Zeiten eines schwierigeren Arbeitsmarkts für Medienberufe ist es wichtig, dass sich angehende Journalisten in ihrer Ausbildung breit aufstellen und in verschiedenen Medien Erfahrungen sammeln.

Daher findet alljährlich für die neu aufgenommenen Stipendiaten des journalistischen Förderprogramms (JFS) der Hanns-Seidel-Stiftung eine Hörfunkakademie als Pflichtveranstaltung statt. Vom 28. bis 31. Juli 2011 lernten die Stipendiaten die Grundlagen des Hörfunks in den eigens dafür eingerichteten Studios in Kloster Banz.

Aus Agenturmeldungen wird die eigene Nachrichtensendung formuliert.

Den erfahrenen Hörfunkjournalisten und Medienmachern Stefan Maier, Michael Bachmann, Daniel Ronel und Angela Siegel als Technikexpertin war es wichtig, den Stipendiaten ein Gespür für das Medium „Hörfunk“ zu vermitteln und die verschiedenen Darstellungsformen in vielen selbstproduzierten Beispielen zu üben. So hatte jeder Teilnehmer die Gelegenheit, aus Agenturmeldungen zunächst eine Nachrichtensendung zu schreiben und dann am Mikrofon zu präsentieren. Dabei zeigte sich, dass kleine Versprecher im Studio nicht schlimm sind, solange professionell damit umgegangen wird.

Aufnahme im Studio: Kein Problem in Kloster Banz.

Einen Schritt weiter ging es beim Korrespondentenbericht. Die Stipendiaten berichteten von einer Pressekonferenz, die von den Referenten als Akteure bestritten wurde. Wichtig war dabei, die Kernaussagen zu erfassen und zugleich kritisch genug gegenüber der  –  gewollt positiven – Darstellung der Akteure auf der Pressekonferenz zu bleiben.

Als schwierigste Übung erwies sich der „gebaute“ Beitrag. „Hier soll Kino im Kopf entstehen“, war der Tipp der Referenten. In vier Gruppen zogen die Stipendiaten los und bemühten sich um O-Töne für ihre Geschichte. Dabei waren unter anderem Autobahnstaus, Friseure oder die Landwirtschaft Thema. Jeder in den Teams teilte sich die O-Töne mit den Teammitgliedern, aber jeder einzelne bastelte seinen eigenen Beitrag. Dank digitaler Schnittprogramme und der Unterstützung der Seminarleiter konnte jeder am Ende stolz auf seinen professionell produzierten Beitrag sein. Um für die Zukunft zu lernen, gab es natürlich sowohl von den Seminarleitern als auch von den Stipendiaten professionelles Feedback.

Tontechnikerin Angela Siegel hat alles im Griff.

Als schwierigste Übung erwies sich der „gebaute“ Beitrag. „Hier soll Kino im Kopf entstehen“, war der Tipp der Referenten. In vier Gruppen zogen die Stipendiaten los und bemühten sich um O-Töne für ihre Geschichte. Dabei waren unter anderem Autobahnstaus, Friseure oder die Landwirtschaft Thema. Jeder in den Teams teilte sich die O-Töne mit den Teammitgliedern, aber jeder einzelne bastelte seinen eigenen Beitrag. Dank digitaler Schnittprogramme und der Unterstützung der Seminarleiter konnte jeder am Ende stolz auf seinen professionell produzierten Beitrag sein. Um für die Zukunft zu lernen, gab es natürlich sowohl von den Seminarleitern als auch von den Stipendiaten professionelles Feedback.

Da Journalisten auch im Medienrecht bewandert sein sollten, um ihre Rechte, aber auch ihre Pflichten zu kennen, stand der Sonntagvormittag im Zeichen des Presserechts. Der erfahrene Medienanwalt Ulrich Grund zeigte mögliche juristische Fallstricke in der journalistischen Arbeit auf und diskutierte aktuelle Praxisfälle.

Das Medium Fernsehen ist Thema einer weiteren JFS-Pflichtakademie. Dazu kommen die Stipendiaten im November erneut in Kloster Banz zusammen, um auch die Grundlagen dieses möglichen Arbeitsbereichs kennenzulernen.