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Radio ist tot – von wegen! Auf Kloster Banz gab es vier Tage lang Radio pur, denn dort fand vom 12. bis 15. Juli 2012 die Hörfunkakademie I des Journalistischen Förderprogramms für Stipendiaten statt.

Die erfahrenen Hörfunkjournalisten und Medienmacher Stefan Maier, Michael Bachmann und Daniel Ronel unterrichteten 16 Stipendiaten in der Radioarbeit. Die erste Aufgabe: Einen „gebauten“ Beitrag produzieren. Also O-Töne auf der Straße einsammeln, die Hintergrundinformationen für den Beitrag recherchieren und den verfassten Text schließlich auch selbst einsprechen. Die Themenwahl war frei. Einige starteten im nahe gelegenen Lichtenfels eine Umfrage und baten die Passanten dort um ihre Meinung. Die Frage war hier, ob die Menschen eine Rezeptpflicht für leichte Schmerzmittel für sinnvoll halten würden und wenn ja, warum. Ganz einfach war es nicht, die Passanten zu einer Aussage ins Aufnahmegerät zu bewegen: „Nein, jetzt nicht“, „ich hab keine Zeit“ oder „dazu möchte ich nichts sagen“ waren hierzu die häufigsten Antworten. Sich davon nicht abschrecken zu lassen, das bedarf einer gewissen Hartnäckigkeit. Eine Eigenschaft, die Journalisten unbedingt haben sollten. Neben dem Thema Medikamente produzierten die Stipendiaten auch Beiträge mit O-Tönen über das Sambafestival in Coburg und den nahegelegenen Campingplatz, der nahezu im Regen ertrank.

Außer den gebauten Beiträgen führten die angehenden Journalistinnen und Journalisten Kollegengespräche und übten sich an Hörfunkreportagen. Bis spät in die Nacht schnitten und bearbeiteten sie ihre Beiträge, um sie am letzten Abend in der großen Runde mit allen Redaktionsmitgliedern besprechen zu können. Gegenseitig gaben sie sich zu jedem einzelnen Beitrag Feedback und wurden auch von den Dozenten kritisiert, sowohl positiv als auch negativ. Überwiegend waren die Dozenten mit den Ergebnissen zufrieden. Auch JFS-Referatsleiterin Isabel Küfer zeigte sich von den Beiträgen begeistert: „Nicht alle haben Vorerfahrungen im Radio und trotzdem sind die Beiträge richtig gut geworden. Das freut mich!“

Sandra Rothhaar

Eine solide Recherche ist für einen guten Beitrag unerlässlich.

"Der O-Ton ist klasse, der muss unbedingt rein!“ - Stefan Maier, Redaktionsleiter BR-radioWelt, steht mit Rat und Tat zur Seite.

Radiomoderator Daniel Ronel gibt letzte Tipps vor der Aufnahme im Studio.

Kollegengespräche zwischen Moderator und Redakteur - auch Live-Situationen gilt es zu beherrschen.