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Häufige Fragen

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Bachelorstudiums kann ein Masterstudium gefördert werden. Die Bewerbung hierfür muss späteestens sechs Wochen vor Studienbeginn erfolgen. Andere Aufbau-, Zusatz-, Ergänzungs- oder Zweitstudien werden nicht gefördert.

Ja, allerdings erhalten Sie für den zeitlich begrenzten Studienaufenthalt im Ausland keinen zusätzlichen finanziellen Zuschuss zu Ihrem monatlichen Stipendium. Dieser kann erst ab dem zweiten Jahr der Förderung gewährt werden.

Der Freibetrag beläuft sich nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf monatlich 255 Euro netto.

Gemäß den Förderrichtlinien des BMBF ist eine regelmäßige berufliche Tätigkeit bis zu einem Achtel der wöchentlichen Arbeitszeit möglich. Im Rahmen einer Mitarbeit im Bereich Forschung und Lehre ist eine Tätigkeit bis zu einem Viertel der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit zulässig. Die Höhe des Verdienstes ist hierbei unerheblich.

 

Werden die erlaubten Wochenarbeitsstunden überschritten, entfällt die finanzielle Förderung für die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses. Soweit sichergestellt bleibt, dass der Stipendiat weiterhin kontinuierlich an der Erstellung seiner Dissertationsschrift arbeitet, verbleibt er in der obligatorischen ideellen Förderung. Bei einer berufsbedingten, kurzfristigen Unterbrechung der Arbeit daran wird das Stipendium für diesen Zeitraum ausgesetzt, eine mittel- oder längerfristige Unterbrechung beendet die Förderung endgültig. Ein Wiedereinstieg zu einem späteren Zeitpunkt ist ohne abermaliges Durchlaufen des Auswahlverfahrens nicht möglich.

Grundsätzlich können nur Promotionen, die an einer deutschen Hochschule entstehen und eingereicht werden, gefördert werden. Im Rahmen der regulären Promotionsförderung an einer deutschen Hochschule ist jedoch eine Förderung von max. sechs Monaten - ggf. auch zeitlich gesplittet - im Ausland möglich, wobei der Auslandsaufenthalt für das Erreichen der Promotionszielsetzung zwingend notwendig sein muss (zum Beispiel Feldstudie/Labortätigkeit/Interview/Archivrecherche).

Einkommen und Vermögen der Eltern bleiben außer Betracht, wenn der Stipendiat bei Beginn des Ausbildungsabschnitts das 30. Lebensjahr vollendet hat, nach Vollendung des 18. Lebensjahres fünf Jahre erwerbstätig war, nach Abschluss einer vorausgehenden, zumindest dreijährigen berufsqualifizierenden Ausbildung drei Jahre oder im Falle einer kürzeren Ausbildung entsprechend länger erwerbstätig war. Dies gilt nur, wenn der Stipendiat in den Jahren seiner Erwerbstätigkeit in der Lage war, sich aus dem Ertrag selbst zu unterhalten. Bei Absolventen des Zweiten Bildungsweges und bei verheirateten Stipendiaten mit mindestens einem Kind ist nur das Einkommen des Ehegatten des Stipendiaten zu berücksichtigen.