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Geschichte Kloster Banz

Ursprünglich als Burg angelegt, wurde Banz um 1070 zum Kloster umgewidmet. Benediktinischer Geist prägte fortan das Leben auf dem Banzberg. Niedergang und Aufschwung wechselten sich durch die Jahrhunderte ab. 

Bedeutende Baumeister Ihrer Zeit, wie Leonhard und Johann Dientzenhofer sowie Balthasar Neumann erschufen die grundlegend neugestaltete Barockanlage.

Die Prunkräume des Abteibaus wurden vom Bamberger Hofstukkator Johann Jakob Vogel und vom Bamberger Hofmaler Sebastian Reinhard ausgestattet.   Mit Übernahme durch Herzog Wilhelm in Bayern wurde die Anlage 1814 zum Schloss der Wittelsbacher: Es entstanden die Petrefaktensammlung und die Orientalische Sammlung.  

In den dreißiger Jahren übernahm der Missionsorden der "Gemeinschaft von den Heiligen Engeln" die Baulichkeiten als Klosterbetrieb.   Seit 1978 ist Kloster Banz Eigentum der Hanns-Seidel-Stiftung. Die Gebäude wurden renoviert, restauriert und zum modernen Bildungs- und Begegnungszentrum ausgebaut.

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