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Entwicklungszusammenarbeit

Föderalismus in Myanmar

In Myanmar war Föderalismus lange ein gefährliches Wort. Wer sich für die Mitbestimmung der Regionen einsetzte wurde als Seperatist verfolgt.

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Der Vielvölkerstaat Myanmar sieht sich seit Jahrzehnten internen bewaffneten Auseinandersetzungen verschiedener ethnischer Gruppen ausgesetzt. Auf den Internationalen Münchner Föderalismustagen 2016 erklärt Dr. Lian Sakhong, Leiter des Center for Development and Ethnic Studies, wie eine föderale Struktur dem Land Frieden bringen könnte. Erst seit der demokratischen Öffnung des südostasiatischen Landes im Jahr 2011 darf der Begriff Föderalismus in der politischen Debatte in Myanmar verwendet werden. Während der jahrzehntenlangen Militärdiktatur wurde Föderalismus als Angriff auf die Einheit des Landes gewertet.

Powerful Women in Leadership - Thuli Madonsela on Courage and Integrity

Starke Frauen in Führungspositionen - Thuli Madonsela über Mut und Integrität

Women in Good Governance and Economic Development - A New Leadership Era: Advocate Thulisile Madonsela, Public Protector of South Africa, speaks on "Women leading with Courage and Integrity"

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Ein englischsprachiger Filmbeitrag über die Rolle der Frauen in verantwortlicher Unternehmensführung und für die ökonomische Entwicklung in Afrika.

Bekämpfung des Klimawandels durch Aufforstung in Ghana

Überschwemmungen, Dürren und Bodenerosion: Das nördliche Ghana kämpft mit einer Mischung aus Folgen der Umweltzerstörung und des Klimiawandels. Aufforstung soll helfen, die Situation zu verbessern.

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Die Menschen in Ghanas nördlichem West-Mamprusi-Distrikt leiden immer stärker unter den Folgen des Klimawandels. Dabei spielt die fortschreitende Rodung der Waldbestände eine Schlüsselrolle, da sie Bodenerosion, Desertifikation und unregelmäßige Niederschläge befördert. Während der Regenzeit verursacht der Fluss „Weiße Volta“, die Lebensader der Region, durch Überschwemmungen dramatische Ernteverluste, da ihm kein natürlicher Schutzdamm der Vegetation mehr Einhalt gebietet. Mit dem Projekt “Bekämpfung des Klimawandels durch Aufforstung“ arbeitet die HSS Ghana für eine Verbesserung dieser Situation.

Zusammen mit der staatlichen Umweltbehörde und lokalen Akteuren des West-Mamprusi-Distrikts unterstützen wir insgesamt vier Gemeinden in ihrem Kampf gegen die Folgen des Klimawandels – durch Aufforstung, verbessertes Wassermanagement, Katastrophenschutzmaßnahmen und die Umsetzung von Anpassungsstrategien. Wichtigstes Ziel ist dabei die Aufklärung: ein nachhaltiger Einstellungswandel soll die Projektteilnehmer dazu befähigen, als Multiplikatoren zu agieren und umweltfreundliche Politik auch von lokalen Entscheidungsträgern einzufordern.

Kontakt
Abteilung V: Institut für Internationale Zusammenarbeit
Leiterin:  Dr. Susanne Luther
Telefon: 089 1258-280
Fax: 089 1258-340/359
E-Mail: luther@hss.de