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Eine bayerische Institution mit langer Tradition
100 Jahre Politischer Aschermittwoch

Die Wurzeln des Politischen Aschermittwoch reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert. Am 5. März 1919 trafen sich die Anhänger des Bayerischen Bauernbundes in Vilshofen zu einer Versammlung, die als Geburtsstunde des Politischen Aschermittwoch gilt.

1946 hielt der Bayerischen Bauernverband nach Vorgabe der Militärverwaltung zunächst ein „unpolitisches Treffen“ ab. Ab 1948 knüpfte die Bayernpartei wieder an die politischen Großkundgebungen der Vorkriegszeit an. Der erste Politische Aschermittwoch der CSU fand am 18. Februar 1953 in Vilshofen statt. Franz Josef Strauß war der erste Redner und blieb ein wortgewaltiges Zugpferd der Veranstaltung, bis zu seinem Tod 1988 hielt er 35 Reden. Im folgten Edmund Stoiber mit 16, Theo Waigel mit zehn und Horst Seehofer mit acht Auftritten als Hauptredner. Weil der "Wolferstetter Keller" in Vilshofen die vielen Teilnehmer nicht mehr fassen konnte, wechselte die CSU in die Passauer Nibelungenhalle. Sie wurde bis 2004 neue Heimat der Veranstaltung. Seit 2005 findet der Politische Aschermittwoch in der Passauer Drei-Länder-Halle statt.

Einen ausführlichen Beitrag mit Video- und Tonmaterial über Franz Josef Strauß und den Politischen Aschermittwoch finden Sie hier.

Ein Best-Of der letzten Jahre bietet der Youtubekanal der CSU.