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Tag der Hanns-Seidel-Stiftung
1200 Gäste: Großer Andrang im Konferenzzentrum

Die Hanns-Seidel-Stiftung feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung“ bietet die CSU-nahe Stiftung fundierten Politik-Service durch politische Bildung, internationale Zusammenarbeit, Begabtenförderung sowie wissenschaftliche Dokumentationen und Studien. Beim Tag der Hanns-Seidel-Stiftung wurde die weltweite Arbeit der HSS rund 1.200 politisch interessierten Gästen präsentiert.

Sitzplätze beim "Dialog der Generationen" mit Bundesfinanzminister a.D. Theo Waigel waren heiß begehrt

Sitzplätze beim "Dialog der Generationen" mit Bundesfinanzminister a.D. Theo Waigel waren heiß begehrt

Bundespräsident Joachim Gauck und der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hatten am Freitag, 20. Januar, beim Festakt unter Anwesenheit von Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kirchen und Gesellschaft zum runden Geburtstag gratuliert und den Einsatz der Stiftung für Demokratie weltweit gelobt. Die Öffentlichkeit hatte am Samstag, 21. Januar, die Gelegenheit, sich zwischen 10.00 und 15.00 Uhr in der Stiftungszentrale ein Bild von der weltweiten Arbeit der Hanns-Seidel-Stiftung und den aktuellen politischen Debatten zu machen. Die Erwartungen des Veranstalters wurden weit übertroffen: rund 1.200 Gäste zog es in die Münchner Lazarettstraße, wo u.a. der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel zusammen mit JU-Chef Hans Reichhart den Dialog der Generationen führten. Thema: Generationenvertrag auf dem Prüfstand. Der Andrang bei diesem Programmpunkt war so groß, dass sich vor dem Veranstaltungssaal lange Schlangen bildeten. Offenbar hatten die politischen Schocks des vergangenen Jahres für eine starke Zunahme des Interesses an politischen Themen gesorgt.

Skype-Gespräche: Besonders unser Korrespondent in Washington hatte viele Fragen zu beantworten

Skype-Gespräche: Besonders unser Korrespondent in Washington hatte viele Fragen zu beantworten

Hans Greiner; HSS

Live-Schaltung nach Washington

Besonders groß war das Interesse auch an den Live-Skype-Schaltungen zum Büro nach Washington. Vorträge, Filme und Führungen rundeten das Angebot für die Gäste ab. 1967 war die Stiftung mit dem Namen des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Hanns Seidel gegründet worden, um der noch relativ jungen bundesdeutschen Demokratie politisches Wissen im Sinne der CSU-Weltanschauung zu vermitteln, also staatsbürgerliche Bildung auf christlicher Grundlage.  Für die Zukunft sieht die Vorsitzende, Prof. Ursula Männle, einer der primären Aufgaben der Stiftung darin, den Menschen Orientierung zu bieten: „In Zeiten großer Verunsicherung müssen wir umso engagierter um unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung kämpfen. Denn auch wenn Demokratie oft mühsam ist, lohnt es, sie zu leben. Dazu müssen wir informieren und kommunizieren, weil wir sonst den Populisten das Feld überlassen, die einfache Lösungen für die zahlreichen Herausforderungen versprechen, die es aber nicht gibt.“

Vorsitzende Ursula Männle und Hubertus Klingsbögl ziehen den Tombolagewinner

Vorsitzende Ursula Männle und Hubertus Klingsbögl ziehen den Tombolagewinner

"Noch mehr ran an die Leute!"

Die Stiftung selber will Männle moderner aufstellen, damit die vielfältigen Angebote von den Menschen noch mehr wahrgenommen werden, unter dem Motto: „Wir müssen noch mehr ran an die Leute!“ Der Tag der offenen Tür hat dazu auf jeden Fall schon einmal ganz erheblich beigetragen. Ursula Männle zieht als Fazit: „Das Jubiläum war ein voller Erfolg! […] Dies ist auf den großen Einsatz aller beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückzuführen.“ 
Die Hanns-Seidel-Stiftung hat seit ihrer Gründung 1967 insgesamt 43.000 Seminare mit rund 1,6 Millionen Teilnehmer/innen im Bereich der politischen Bildung allein in Deutschland durchgeführt. Auch weltweit ist die Arbeit der Hanns-Seidel Stiftung als Schule der Demokratie, mit mehr als 100 Projekten in 65 Ländern, eine Erfolgsgeschichte. Weitere Betätigungsfelder sind die Förderung begabter Studenten, die Pflege eines umfassenden historischen Archivs, die Beauftragung und Durchführung politischer Studien, das Verlegen von Publikationen und die Politikberatung.

Kontakt
Leiter: Hubertus Klingsbögl
Referat I/1: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leiter:  Hubertus Klingsbögl
Telefon: 089 1258-262
Fax: 089 1258-356
E-Mail: klingsboegl@hss.de