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Europäischer Wirtschaftssenat feiert seinen Präsidenten
75. Geburtstag von Ingo Friedrich

Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenates, feierte seinen 75. Geburtstag in der Hanns-Seidel-Stiftung. Dabei ging es natürlich auch um Demokratie und Politik, in diesem Fall mit Schwerpunkt Europa. Über die aktuelle Lage diskutierten Ingo Friedrich, Angelika Niebler, Johannes-Jörg Riegler von der Landesbank und Rolf von Hohenau.

vlnr: Rolf von Hohenau, Ingo und Britta Friedrich, Udo van Kampen

vlnr: Rolf von Hohenau, Ingo und Britta Friedrich, Udo van Kampen

Foto: Egon Lippert

Anlässlich einer Feierstunde mit sich anschließenden Wirtschaftsgesprächen feierte der Europäische Wirtschaftssenat (EWS) den 75. Geburtstag seines Präsidenten, Dr. Ingo Friedrich am vergangenen Samstag im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung. Die Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Prof. Ursula Männle, der Aufsichtsratsvorsitzende des EWS, Rolf Baron von Hohenau und Festredner und Bayerischer Innenminister, Joachim Herrmann würdigten das vielfältige politische Engagement und bestechende Leistungen für Bürger und Bürgerinnen des ehemaligen Stadtrats, Kreisrats und Vizepräsidenten des Europaparlaments. Nach wie vor ist Ingo Friedrich politisch stark engagiert. In der anschließenden von Udo van Kampen geleiteten Podiumsdiskussion mit Ingo Friedrich, der CSU-Europagruppenvorsitzenden im Europäischen Parlament, Angelika Niebler, dem Vorstandsvorsitzeden der Bayerischen Landesbank, Johannes-Jörg Riegler und Rolf von Hohenau war dann die aktuelle Lage Europas Thema.   Einhellige Ansicht: Europa wird nicht zerbrechen, Geschlossenheit sei jedoch so wichtig wie nie zuvor. Dabei müssten endlich innere Reformen erfolgen und die Neuaufstellung der EU konstruktiv-kritisch begleitet werden. In bestimmten Bereichen wie z.B. der Sicherheit bedürfe es mehr Europa, in anderen Bereichen, wie z. B. der Regulierung, müsse sich Europa aber auf seine Kernaufgaben besinnen. Besorgniserregend seien die Signale aus den Niederlanden und Frankreich vor den jeweiligen Parlamentswahlen. Nur durch eine gute Politik und die Annahme berechtigter Kritik an der EU ließe sich bei der Bevölkerung den Populisten entgegenwirken.