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Kirgisistan
Als Mitgliedsstaat der Eurasischen Wirtschaftsunion in Kooperation mit der Europäischen Union

Der Eintritt in die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) sowie die Aufnahme in das Allgemeine Zollpräferenzsystem Plus (APS+) der Europäischen Union (EU) spiegeln die bisher erfolgreiche Umsetzung des kirgisischen Nationalen Exportentwicklungsplans.

Seitenansicht vom hellen Parlamentsgebäude mit Springbrunnen, grünen Büschen und Rasen

Seitenansicht vom Parlamentsgebäude

Während für APS+ gerade die Informationsveranstaltungen für die kirgisische Unternehmerschaft begonnen haben und noch keine konkreten Resultate vorliegen, kann für die EAWU ein erstes Fazit gezogen werden.

Mit der Aufnahme Kirgisistans in APS+ wurde der Warenexport aus dem zentralasiatischen Land in die 28 Mitgliedsländer der EU erleichtert (Veröffentlichung des Beschlusses im Official Journal der EU am 26. Januar 2016).

Die Aufnahme in das Zollpräferenzsystem bedeutet eine vollständige Aufhebung der Zollgebühren für mehr als 6.000 Warenpositionen (etwa Obst, Konserven, Säfte, Dörrobst ebenso wie Walnüsse, Mandeln oder Pistazien, Textilien, Filzprodukte...).
Die EU hatte dem Land zuvor bescheinigt, dass es die Qualifikationskriterien für APS+ wie nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolle Staatsführung erfülle. Russland hatte die Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft (Zollunion) mit Kasachstan, Weißrussland, Kirgisistan und Tadschikistan (Mitglieder der damaligen Gemeinschaft Integrierter Staaten - GIS) im Jahre 2000 ins Leben gerufen. Diese erlebte viele Jahre mit Ein- und Austritten von postsowjetischen Staaten (Beispiel: Usbekistans Eintritt im Jahre 2006 und Austritt im Jahre 2008).

Aus ihr ging mit Wirkung vom 01. Januar 2015 die Eurasische Wirtschaftsunion EAWU hervor.Bestandteil dieses Berichtes ist ein ein Gespräch über die die heutige Eurasische Wirtschaftsunion, das Dr. Max G. Meier, Projektleiter der HSS in Zentralasien, mit Ali Karaschev, Ende Juni führte. Ali Karaschev ist 1. stellvertretender Leiter des kirgisischen Staatspräsidentenamts und verantwortlich für die Euroasiatische Wirtschaftsunion.

Der ausführliche Bericht zum Download: Kirgisistan: Als Mitgliedsstaat der Eurasischen Wirtschaftsunion Kooperation mit der Europäischen Union

Unsere Arbeit in Kirgisistan (Zentralasien)

Kontakt
Leiter: Henning Senger
Referat VI/2 Mitteleuropa, Osteuropa, Russland
Leiter:  Henning Senger
Telefon: 089 1258-440
Fax: 089 1258-359
E-Mail: senger@hss.de