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Hanns-Seidel-Stiftung eröffnet Vertretung in Rom
Für Bayern, Italien und Europa

Mehr Austausch, mehr Dialog, mehr europäische Zusammenarbeit: das erhofft sich der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Markus Ferber, MdEP, von der neuen HSS-Dependance mitten in Rom, unweit des Vatikans.

Mit einem feierlichen Festakt hat die Hanns-Seidel-Stiftung ihr neues Büro in Italien eröffnet. Es ist das erste Mal, dass die HSS in Italien präsent ist. Der Standort im Herzen der italienischen Christdemokratie, im Istituto Luigi Sturzo, ist nicht zufällig gewählt. Gleich auf der anderen Seite des Tiber, hinter der Engelsburg, liegt der Vatikan.

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Menschen zusammenbringen, den Dialog zwischen Bayern, Italien und Europa stärken und starke Netzwerke in Rom schaffen: das sind die neuen Aufgaben von Silke Schmitt, unserer neuen Repräsentantin in Italien. Unser Vorsitzender Markus Ferber, ist zur Eröffnung des neuen Büros nach Rom geflogen.

©HSS

Silke Schmitt steht an einem Rednerpult in einem offenbar italienischen Innenraum mit alten Fresken an den Wänden und spricht engagiert.

"Die Fondazione Hanns Seidel will ein verlässlicher Gesprächspartner für Italien und Deutschland sein. Sie will ein starkes Netzwerk schaffen, auf das man sich verlassen kann und die bayerische Stimme im Chor der deutsch-italienischen Beziehungen aus einer europäischen Perspektive heraus stärken." (Silke Schmitt, HSS, Rom)

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„Gemeinsam mit italienischen und europäischen Partnern nach Lösungen suchen für die wichtigen Fragen unserer Zeit“ – das, so HSS-Vorsitzender Markus Ferber, MdEP, ist das Ziel unserer Arbeit. „Wenn es darum geht, Netzwerke aufzubauen und weiter zu entwickeln“, so Ferber weiter, „ist Rom als Standort nicht nur aufgrund seiner Geschichte, sondern auch gerade wegen der Menschen, die hier leben, ein ganz entscheidender Faktor“.

Mehr Dialog, mehr Europa

Zum Auftakt hatte die Stiftung zu einer Diskussion eingeladen: “Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte und Kultur?! Fundamente unserer Gesellschaft unter Druck.” Die europäische Union sei ein sehr erfolgreiches Projekt, wenn es darum ginge, Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte in Europa zu festigen, so Markus Ferber. „Dass es immer wieder auch Bruchstellen gibt, ist verständlich und liegt auch an der Konstruktion der Gemeinschaft.“

Für Francesca di Giovanni, die als Untersekretärin im Staatssekretariat des Vatikans für die die auswärtigen Beziehungen des Kirchenstaats und außerdem für den Bereich Multilateralismus verantwortlich ist, ist die „Suche nach der „Wahrheit mit Demut“ und die „Bereitschaft zu lernen“ besonders wichtig. Leitbilder, die sie „sich selbst und der Stiftung gerne mit auf den Weg gibt“. Francesca Di Giovanni ist die erste Frau in der Geschichte des Vatikans, die eine Führungsposition im Staatssekretariat innehat. Neben ihr nahm die Koordinatorin für Internationale Zusammenarbeit der Mitte-Rechts-Partei „Forza Italia“, Raffaella Bonsangue, die Kunsthistorikerin Prof. Yvonne Dohna Schlobitten, von der Päpstlichen Universität Gregoriana sowie Prof. Antonino Giannone, Vorstandsmitglied von „Verde è Popolare“, an der Diskussion teil, die Markus Krienke, Professor für moderne Philosophie und Sozialethik an der Theologischen Fakultät in Lugano und Leiter des Rosmini-Lehrstuhls, moderierte.

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Mit einer neuen Vertretung in Rom stärkt die Hanns-Seidel-Stiftung den europäischen Dialog. Mehr europäische Zusammenarbeit wünscht sich HSS-Vorsitzender Markus Ferber. Auch dafür wird sich Silke Schmitt von nun an einsetzen.

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Bald 130 Jahre deutsch-italienische Wirtschaftsbeziehungen

„Junge Menschen für die Stiftungsarbeit zu begeistern und mit ihnen gemeinsam die zukünftigen Herausforderungen der Europäischen Union zu diskutieren, das ist ein Ziel der Hanns-Seidel-Stiftung in Italien“, so die neue HSS-Repräsentantin für Rom und den Vatikan, Silke Schmitt. Erste kleine Erfolge gibt es schon: Fünf junge Italienerinnen und Italiener haben kürzlich an internationalen Seminaren und Fortbildungen der Hanns-Seidel-Stiftung in Bratislava und in München teilgenommen und sind begeistert nach Italien zurückgekehrt.

In Rom will Silke Schmitt, ihren Fokus auf die Entwicklung möglicher europäischer Zukunftsszenarien legen – zum Beispiel im außen- und sicherheitspolitischen Bereich. Aber auch Konzepte für eine gesamteuropäische Strategie zur Energiesicherheit ist eine Priorität. Italien könnte hier eine entscheidende Rolle spielen.

Außerdem blicken Deutschland und Italien 2022 auf 130 Jahre bilaterale Wirtschaftsbeziehungen zurück. Nach dem pandemiebedingten Rückgang des Handelsvolumens im Jahr 2020 hat Deutschland im März 2022 seine Position als wichtigster Handelspartner Italiens wieder gefestigt. Italien nimmt für Deutschland Platz vier unter den EU-Staaten ein. Allein das Handelsvolumen zwischen dem Freistaat Bayern und Italien ist mit 26,4 Milliarden Euro höher, als das Handelsvolumen zwischen Italien und Österreich, das bei 22 Milliarden liegt. „Die Beziehungen sind heute enger denn je und werden auch in der Arbeit der Stiftung eine wesentliche Rolle einnehmen“, so Silke Schmitt. Das wichtigste jedoch, um die Arbeit in Italien und im Vatikan erfolgreich voranzubringen, sei das Schaffen einer soliden Vertrauensbasis. Silke Schmitt: „Die Fondazione Hanns Seidel will ein verlässlicher Gesprächspartner für Italien und Deutschland sein. Sie will ein starkes Netzwerk schaffen, auf das man sich verlassen kann und die bayerische Stimme im Chor der deutsch-italienischen Beziehungen aus einer europäischen Perspektive heraus stärken.“

Autorin: Silke Schmitt, HSS, Rom

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Verena Kasirye
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