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Die Hanns-Seidel-Stiftung trauert um ihren ehemaligen Vorsitzenden
Hans Zehetmair verstorben

Mit Hans Zehetmair verliert die Hanns-Seidel-Stiftung eine Persönlichkeit mit Gestaltungswillen, die Bayerns Politik Jahrzehnte geprägt hat.

Hans Zehetmair, einer der "profiliertesten Bildungs- und Wissenschaftspolitiker Bayerns und Deutschlands", wie Ministerpräsident Dr. Markus Söder in seinem Nachruf formulierte, ist am Sonntag, 27. November 2022, im Alter von 86 Jahren, verstorben. Der frühere Staatsminister für Unterricht und Kultus bzw. Wissenschaft und Kunst hatte von 2004 bis 2014 den Vorsitz der Hanns-Seidel-Stiftung inne. Bereits seit 1990 war Prof. Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair Mitglied der Stiftung gewesen.

In dieser Zeit setzte er neue Akzente und brachte mit innovativen Ideen Zukunftsweisendes auf den Weg. Er forderte mehr Profilbildung in der Stiftungsarbeit und richtete diese an den Leitlinien Werteorientierungen, dem Verhältnis von Staat zu Bürgern und am Spannungsfeld Globalisierung und Regionalisierung konsequent aus. Mit seinem kulturellen und pädagogischen Wissen bereicherte er Veranstaltungen und mit seinem Netzwerk erweiterte er die Kooperationen der Stiftung mit bayerischen, deutschen und europäischen Universitäten. Binnen weniger Jahre verdreifachte er die Anzahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung auf 1.200. Die Berliner Stiftungsrepräsentanz wurde auf die Zielgruppe Politik neu ausgerichtet und international Büros in Myanmar, Vietnam, Argentinien und Griechenland eröffnet.

Diese zukunftsweisenden Akzente waren Fundament, um die Stiftung durch seine Nachfolger weiter zu modernisieren. Wir werden Hans Zehetmair immer im ehrenden Andenken bewahren.

Markus Ferber, MdEP
Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung

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