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Seit zwei Monaten im Amt: Dr. Jutta Möhringer am Institut für Begabtenförderung
„Ich sehe die Arbeit hier als Geben und Nehmen“

Unter Leitung von Dr. Jutta Möhringer stellt sich die Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung für die kommenden Jahre neu auf. Sie forschte bereits an der TU München zum Thema Bildung, Wissensvermittlung und zur Förderung junger, begabter Menschen. Ihre Aufgabe wird es nun sein, Studierende gezielt dabei zu unterstützen, ihr Potential voll zu entfalten. Im Interview erklärt Möhringer, wie sie diese Herausforderung angehen will.

Junge Menschen fördern, die besonders engagiert sind, überdurchschnittlich gute Noten haben und vielfältig interessiert sind – das ist Dr. Jutta Möhringers Credo.  „Am liebsten würde ich die künftigen Stipendiaten und Stipendiatinnen schon am Gymnasium kennenlernen und zu uns holen“, sagt die Leiterin des Instituts für Begabtenförderung.

„Am liebsten würde ich die künftigen Stipendiaten und Stipendiatinnen schon am Gymnasium kennenlernen und zu uns holen“ (Dr. Jutta Möhringer, HSS)

„Am liebsten würde ich die künftigen Stipendiaten und Stipendiatinnen schon am Gymnasium kennenlernen und zu uns holen“ (Dr. Jutta Möhringer, HSS)

©HSS

Ihre gute Laune und ihre Energie wirbeln seit Anfang Juli durch die Hanns-Seidel-Stiftung – und sind nachweislich ansteckend. Dinge, die sie will, setzt sie um – im Kleinen wie im Großen. Manches sofort, wie den Kaffeevollautomat, „denn der ist ein Ort für den informellen Austausch in der Abteilung “. Anderes, wie neue Qualitätskriterien bei der Auswahl der zukünftigen Stipendiatinnen und Stipendiaten oder Umstrukturierungen in der Aufgabenverteilung fundiert und mit Nachdruck.

Das Institut für Begabtenförderung fördert Studierende aller Bereiche, wenn sie überdurchschnittliche Leistungen erbringen, gesellschaftlich engagiert sind und motiviert, Dinge anzupacken. „Geben und Nehmen – wir fördern und fordern“, so beschreibt Möhringer die Arbeit ihrer Abteilung. Geplant ist es zum Beispiel, dass jeder Stipendiat und jede Stipendiatin für einige Wochen ins Ausland zu HSS-Dependancen oder in Firmen von Alumni gehen soll. „Und von dort wünschen wir uns dann neue Sichtweisen.“

Werdegang

Jutta Möhringer ist seit 2018 Privatdozentin und war bis zu ihrem Eintritt in die HSS Studiendekanin für das gymnasiale Lehramt an der School of Education der Technischen Universität München. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die Professionalisierung von Lehrkräften, Wissenschaftspropädeutik in der gymnasialen Oberstufe sowie die Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler. Promoviert zum Dr. phil. wurde Jutta Möhringer an der Ludwig-Maximilians-Universität mit einem Thema an der Schnittstelle zwischen Pädagogik und Mathematikdidaktik. Ihre Habilitation erfolgte 2018 unter der Betreuung von Prof. Dr. Manfred Prenzel zum Thema "Begabtenförderung am Gymnasium". Zur Intensivierung ihrer Aktivitäten in der Lehrerfortbildung absolvierte Jutta Möhringer zwischen August 2017 und Juli 2018 einen Forschung- und Lehraufenthalt in den USA. Vorher arbeitete sie in der Entwicklungszusammenarbeit beim Vocational Training Center in Battambang, Kambodscha, wo sie von 2000 bis 2002 einen Schulzweig für Mädchen aufbaute. Für ihre besonderen Leistungen in universitärer Lehre erhielt Jutta Möhringer mehrere Auszeichnungen, zuletzt den „Preis für gute Lehre an den staatlichen Universitäten in Bayern 2017“.

Möhringer ist es ganz besonders wichtig, dass die jungen Talente sich nach der Förderung selbst positiv in die Gesellschaft einbringen. Netzwerk schaffen, voneinander lernen – im Institut für Begabtenförderung sind alle Interessierten herzlich willkommen!

Autorin: Gabriele Uitz, HSS

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Kontakt
Leiterin: Dr. Jutta Möhringer
Institut für Begabtenförderung
Leiterin:  Dr. Jutta Möhringer
Telefon: 089 1258-301
Fax: 089 1258-403
E-Mail: studienfoerderung@hss.de