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Nach den Wahlen
Machtwechsel in Ghana

Ghanas neuer Präsident Akufo-Addo hat vor kurzem in einer Rede zur Nation bekräftigt, wirtschaftliche Reformen durchzuführen und seine Wahlversprechen umzusetzen. Dazu gehören eine effizientere Landwirtschaft, Schuldenabbau oder kostenlose Schulbildung. Akufo-Addo steht vor gro0en Herausforderungen, denn Ghana befindet sich seit einigen Jahren in einem wirtschaftlichen Abwärtstrend.

The Independence Square in Accra (Ghana)

The Independence Square in Accra (Ghana)

Wenige Wochen nach seiner Amtseinführung, legte der neugewählte Präsident Akufo-Addo am 21. Februar 2017 in seiner Rede an die Nation seine zukünftige Regierungspolitik dar. Akufo-Addo hielt an seinen Wahlversprechen fest und erläuterte, mit welchen Maßnahmen er die verschiedenen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen überwinden möchte.

Akufo-Addo hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Er verspricht: "Innerhalb von 18 Monaten nach dem Wahlsieg der New Patriotic Party (NPP) wird sich Ghana verändern. Wir bringen das Land zurück auf den Pfad des Fortschritts und Wohlstands."

Seit dem 12. Januar steht mit der Nominierung der letzten Minister das Kabinett von Präsident Akufo-Addo. Mit einer Anzahl von 36 Ministern, zehn Ministerposten mehr als unter seinem Vorgänger Mahama, ist dies die bisher größte Regierung Ghanas. Regierungsgegner kritisierten direkt nach der Bekanntgabe die geringe Frauenquote mit neun Frauen sowie die erhöhten Staatsausgaben, die eine größere Ministerzahl mit sich bringe. Einer der neugeschaffenen Ministerposten ist der für Monitoring und Evaluierung. Damit soll maßgeblich dafür gesorgt werden, dass alle Ministerien ihre Projekte innerhalb des vereinbarten Zeitraums und Budgets abwickeln.

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Leiter: Klaus Liepert
Referat V/3: Afrika südlich der Sahara
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