Print logo

Kenia
Montagsdemonstrationen der Opposition

Anhänger des Oppositionsbündnisses CORD (Coalition for Reforms and Democracy) in Kenia demonstrieren seit Ende April 2016 in Nairobi und anderen Städten Kenias für eine Reform des Wahlrechts und für die Entlassung der Kommissare der Wahlkommission IEBC.

 

Die Proteste wurden von Raila Odinga, Leader des Volkes der Luo, früherer Premierminister und Oppositionsführer (ODM - Orange Democratic Movement) und dem früheren Vize-Präsidenten, Kalonzo Musyoka (WDM-K, Wiper-Democratic Movement-Kenya) und Moses Wetangula (FORD Kenya) vor dem Hauptsitz der Wahlkommission in Nairobi initiiert.

In Anspielung an die Demonstrationen in der ehemaligen DDR im Herbst 1989 werden die Proteste als sogenannte "Montagsdemonstrationen" bezeichnet.

Artikel 37 der kenianischen Verfassung garantiert ein umfassendes Versammlungs- und Petitionsrecht. Es ist damit rechtmäßig, friedlich in Gruppen und ohne Waffen zu protestieren. Bislang gab es vier Proteste, die chaotisch endeten.
Die kenianische Polizei begegnete den Protesten mit Härte, die teilweise als unverhältnismäßig brutal bezeichnet wurde. Es wurden Tränengas und scharfe Munition eingesetzt. Demonstranten seien von der Polizei verprügelt worden.

Der ausführliche Bericht zum Download: Montagsdemonstrationen der Opposition in Kenia

Unsere Arbeit in Kenia

Kontakt
Leiter: Klaus Liepert
Referat V/3: Afrika südlich der Sahara
Leiter:  Klaus Liepert
Telefon: 089 1258-366
Fax: 089 1258-359
E-Mail: liepert@hss.de